Aufsatz 
Eine philologische Abhandlung: [Der homerische Gebrauch von ē (ēe) in Fragesätzen] / vom ... Praetorius
Entstehung
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b. Mit dem Conjunctiv finden sich folgende Beispiele: K 62 IIs ydo 4⁴ mO Sεπειπιex ijdè veleuνεi Abε μ̈νν ιετd roαι dedeyutyo elsoxεy 219 MHe αετ⁴α σνmαϑ‧τις ε en roĩg erντiνα Der Conjunctiv ist der des Wollens, hat also die Bedeutung, welche auch mir die ursprünglichste zu sein scheint(vergl. Delbrück, Synt. Forsch. I. p. 13 ff.) Es ist nicht der sog. conj. deliberativus, da die Frage nicht an die eigene Person des Redenden, sondern an eine zweite Person gerichtet ist. Denselben Conjunctiv zeigt das folgende Beispiel im ersten Gliede, während das zweite den Indicativ des Futurums enthält: 0 202 051⁴αο 1οι,mπvxν zuvoxatra, Toyde qεαν d ενον dmteæ e*Oœrεον εᷣ H ⁴μᷣαατοειεμμςι στενεετα εέν τε σσισνεσςι ⁸εσνσινν. Düntzer und la Roche nehmen hier zwei getrennte Fragen an, offenbar mit Unrecht. Das Gegen- sätzliche der Frage ist einleuchtend. Ebenfalls nur in einem Gliede enthält den Conjunctiv des Wollens das folgende Beispiel: 193 Bouxdle ²u* σ, συρασσε, mποσο ν ν αυννοιναάενυνν, H τs x²νν˙ιυνιρἀͥoονϑαα d εε υνις deαεr. Es dient zugleich als Beispiel für den Optativ in directen Doppelfragen, der sonst nicht häufig vorkommt.

2. Indirecte Doppelfragen.

Ein Unterschied zwischen directen nnd indirecten Doppelfragen dieser Art ist überhaupt nicht erkennbar. Schliesst sich die Doppelfrage an ein Verbum an, so pflegt man sie gewöhnlich als indirecte anzusehen und demgemäss zu interpungiren, obschon sie sich in nichts von der directen unterscheidet. So 4 404 AroOeidy, zi με αονα dοιεiεᷣα; τοdd Zd'en dp re re: 2⁴.α ν drενααμα εςε. Düntzer schreibt den Vers 6ει ıj* 1ιννννꝶε wesshalb, ist nicht abzusehen. Die übrigen Neueren haben*, der Charakter des Satzes als gegensätzliche Doppelfrage kann nicht zweifelhaft sein. Dieselbe Form steht noch 110 und 837. Hierher, als indirecte Doppelfrage, ziehe ich auch K 545 Ein' dye, 6 odiνν dνασσεο, εmαά ννοςσ xινιν, oοs rodο⁶' Tπαονς lderov, zcτανννεν 5νμιοð% mΤtmαν ⁊ε σeα⁵νε ποεέν ϑε⁶ς deντιι⁵οα. Im ersten Glied steht nur ein Particip, es ist aber zu ergänzen 16 Serov. Die Doppelfrage steht epexegetisch zu önς:Sage mir, wie ihr die Rosse erbeutet habt, ob ihr sie genommen habt, indem ihr Euch unter die Masse der Troer wagtet, oder ob ein Gott, der Euch begegnet, sie Euch gegeben hat. Die herkömmliche Auffassung, die auch die neueren Herausgeber haben, ist freilich anders. Man nimmt nämlich zwei selbständige directe Fragesätze an, wobei sich das zcœradονree ö¼⁴. T0. als directer Fragesatz sehr unschön an den indirecten Fragesatz mit önσ anschliessen würde. Die Auffassung als Doppelfrage scheint mir geboten durch den Gegensatz, den die beiden Fragen zu einander bilden. Eigenthümlich ist die Construction einer abhängigen Doppelfrage 236: Meo- u*ονε ειρπαεια νατd†οσπνα να ναα Ʒ⁹uo Kdαoœ x εᷣιρρνα ερν ναάmσι³ιςε, ⁷ε νααα eiry, 6g 21901 τένοοιτν ⁹ς τπμαησdα αe H 11001"&εουισο‿ ĩᷣιeμαά‿σι³ τε π‿αιαονι⁶σαιι. Es steht hier statt des ersten Gliedes der Doppelfrage ein Infinitiv. Man würde erwarten 4⁴leκριιοεεᷣ νυςσσσ ru πεοσςσ⁷ν εέοσνεπστάεενοσι εεεεοας, wie nach deεονιπηοιεεν gewöhnlich(vergl. 4 190, E 672. K 503, d 118 e 235, u. a. St.) Der Optativ ist durch Modusverschiebung, die ein Merkmal ideell abhän- giger Sätze ist, aus dem Conjunctiv, wie er im directen Fragesatz stehen müsste, entstanden.