Aufsatz 
Eine philologische Abhandlung: [Der homerische Gebrauch von ē (ēe) in Fragesätzen] / vom ... Praetorius
Entstehung
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gebraucht betont man es(y) jetzt* undε. So steht es einmal* 415, x 138, 7 325. Häufiger erscheint und in der gegensätzlichen Frage oder ε*ν u. s. W.

§. 6. Die die Doppelfrage einleitenden Partikeln.

1. Als Doppelfragen sind nur diejenigen Verbindungen der Fragesätze zu bezeichnen, bei welchen das zweite Glied einen Gegensatz zu dem ersten Glied ausdrückt und die Bejahung des einen Gedankens den andern absolut ausschliesst. Schon hierdurch ist die Auffassung der in der Doppelfrage gebrauchten Partikeln y als deēsεεπκιι⁵ε σιεςσα nahe gelegt. Der Ausdruck Doppelfragen ist strenggenommen nicht ganz richtig, da auch dergleichen Fragen aus 3 und mehr Gliedern bestehend vorkommen; genauer wäre daher die Bezeichnunggegensätzliche Fragen, doch hat es wohl kein weiteres Bedenken, den gebräuchlichen einfachen Ausdruck beizubehalten. Die Doppelfragen erscheinen in verschiedener Gestalt; weitaus die gewöhnlichste Verbindung ist mit

7e,,e, doch steht auch das erste Glied ohne»(K 62. 534, 0 203, W 458, «. 226, u 130 u. a. St.), statt des ersten Gliedes ein Infinitiv(c 238, abhängig von 1εσσεε, in indirecter Doppelfrage auch al ⁊e 76 zεν(G 217), slre elre(A 65, M 239, 7 90), elre (B 349), doch sind die zuletzt angeführten Verbindungen vereinzelt und werden als Zzweifel- haft besonders zu besprechen sein.

2. Die Erklärung des doppelten der Doppelfrage, insbesondere auch die auffallende, aber von den Alten übereinstimmend gelehrte Accentuation hat den Herausgebern und Erklärern von jeher Anlass zu Erörterungen und Conjecturen gegeben, ohne dass jedoch ein befriedigendes Er- gebniss erzielt worden wäre. Früher versah man in der Doppelfrage beide mit dem Acut. Erst in der neueren Zeit berücksichtigte man die Ueberlieferung der Grammatiker hinsichtlich des Accents, sodass die Ausgaben von Bekker, Faesi, Ameis, Düntzer, la Roche, Döderlein, theilweise freilich nicht consequent, das erste mit dem Acut, das zweite mit dem Circumflfex betonen. Willkür zeigt sich, z. B. bei Bekker, besonders darin, dass öfters beide mit Circumflex versehen werden, indem der Herausgeber zwei selbständige, ohne Verbindung mit einander stehende Frage- sätze statt der Doppelfrage annimmt. Nur Dindorf und Bäumlein haben die hergebrachte Schrei- bung. Bäumlein, Partik. pag. 131, stellt den Grundsatz auf, dass in der disjunctiven Frage(gegen- sätzlichen Doppelfrage) immer* y zu schreiben sei. Vergl. zu der Accentfrage Rumpf, Jahrb. f. Phil. 1860 pag. 592 ff., Classen, das. 1859 pag. 306, Ameis zu Od.«α 175, la Roche, Hom. Text- kritik p. 265, Bekker, Hom. Bl. p. 59 ff., Misteli, K. Zeitschr. 17, 99, Delbrück, Synt. Forsch. I. pag. 77. Am ausführlichsten ist die Sache behandelt von Lehrs, Quaest. ep. p. 50 60. Die neueste Aeusserung darüber ist von Ludwig Lange, hom. Gebr. der Part.« I. p. 121 f.

Die Angabe der Accentuation ist bei den alten Grammatikern völlig übereinstimmend, muss also auf einem unzweifelhaften Gebrauche beruhen, während ihre Ableitung der beiden der Doppelfrage und ihre Bezeichnungen für dieselben sehr verschieden sind. So Herodian zu A 190: 10 1Hεν 100 600 Gν,ειφἀ εαἀαορέιουσνQαιον 0 ν deuννeοον επυενοσσασαστεον. daceαπιοννπνυννmαἀε 20rιν½ σεςεσραοςO αα οιτασσ εν τ**αdsdο. Zu X 244 derselbe: 1ε0ιασασσανειοσ 10 Gυeν⁴εmράον.