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§. 5. Ob indirecte einfache Fragen mit*
Die Fragesätze mit y stehen bei Homer alle selbstständig als directe Fragen. Da das Ver- hältniss der Unterordnung in der homerischen Sprache überhaupt erst in der Entwicklung begriffen ist, so kann man häufig in Zweifel sein, ob man es mit einer parataktischen oder hypotaktischen Verbindung zu thun habe. Bei den Fragesätzen, zumal bei den Doppelfragen, ist dieses ganz besonders der Fall. Eine grosse Anzahl von Fragesätzen, die man, weil sie sich unmittelbar an ein Verbum des Sagens oder Fragens anschliessen, als indirecte Fragesätze anzusehen geneigt sein könnte, sind in Wirklichkeit selbstständige, mit dem vorhergehenden Satz einfach zusammengerückte Sätze. Nur wo das Hauptmerkmal der Abhängigkeit, die Personen- und Modusverschiebung, vor- handen ist, hat man indirecte Fragen anzunehmen. Und solche unzweifelhaft indirecte Fragesätze werden bei Homer nicht mit„ eingeleitet, ebensowenig wie in der späteren Sprache, eine That- sache, die sich aus der eigentlichen Bedeutung des„ leicht erklärt. Die Herausgeber nehmen hier und da, ziemlich willkürlich, ein„ in indirecter Frage an, besonders Bekker, der in diesem Falle y schreibt. In der Textüberlieferung schwankt an allen ähnlichen Stellen die Lesart zwischen und el, die auch sonst vielfach verwechselt werden. G 83 z. B. schreibt Bekker οꝛ ρο⁴σσιν uεᷣ σeααεες, während die übrigen neueren Ausgaben el haben, das wohl das Richtige ist. Wäre aber als richtige Lesart unzweifelhaft bezeugt, so könnte man qoοdoοα σ εει αασ‿ε*; sehr wohl als directe Frage ansehen. So auch*π ę138 da* ⅜ε ⁴⁴α τ⁶⁴e eie cl dτοσιεαςσ νατεεμον EI() zoòl Aatοτm αmm ddν dy dς 24,90.(5) Auch hier ist die Variante et zœl im Harl., wozu der Schol.: To.*, mit der Glosse doc über dem*. Ist das richtig, wie die Herausgeber sämmtlich annehmen, so muss„— 219⁰ als directe Frage angesehen werden. Da sich sonst keine directen Fragen mit und dem Conjunctiv finden, so halte ich ed für die richtige Lesart. ⁊ 325 liest Din- dorf dαe⸗/υασ Eειτ νυναeeeν ιαἀαυν nεoeνιαια» haben Bekker, Ameis, Faesi, Düntzer; letzterer fügt hinzu:„Andere lasen hier das gewöhnlichere el.“ Eustathius hat et, das ich entschieden für die richtige Lesart halte. Eine unzweifelhaft indirecte Frage liegt vor» 415: xero rενοσeριμενοος uerd Gν νεοςσ() ou ee eing. Die neueren Ausgaben haben alle y nach den besseren Hand- schriften, et ist weniger gut bezeugt.(vergl. Ameis im Anhang zu dieser Stelle.) Ich bin ent- schieden der Ansicht, dass trotzdem eâ zu lesen ist. Wie bereits erwähnt, zeigt sich in den Hand- schriften überhaupt ein starkes Schwanken zwischen et und und das Einschleichen des h in ver- schiedene Stellen statt des richtigen et erklärt sich besonders dadurch, dass in der directen wie indirecten Doppelfrage nach übereinstimmender Ueberlieferung das erste 9 zu oxytoniren ist; man nahm an, dass„ weil es im ersten Gliede der Doppelfrage ganz gewöhnlich stand, auch die ein- fache indirecte Frage einleiten könne. Nun hat aber das y der Doppelfrage mit dem der ein- fachen Frage gar Nichts zu thun, sondern— sind deckevxrεναο‿ν σιν⁴εαιαια, wie bei der Doppel- frage näher ausgeführt werden soll. Auf diesem Irrthum, dass das y der Doppelfrage ein ndα⁴ς sei, das auch in der einfachen indirecten Frage verwendet werden könne, beruht auch die Bemerkung von Krüger, Dial. Synt. 69, 29 A. 3:„Für el in der indirecten Frage von Homer
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