3
—
nehmen habe, da z. B.„(⁷e) diπαονπνανινκε gewiss nicht dasselbe ist wie Sεᷣατεεαας, welches nie in der Form n⁸ erscheint, und doch, auch wegen des verschiedenen Accentes, scheinbar mit 5) direvereeòe nicht zusammenzustellen ist. Ebenso zeigt das(angebliche)' der einfachen indirecten Frage( drrt roı σeυαmράιιαι et. Eustath. uud Hesych.) denselben Accent wie diσεεετια⁴˙ε, mit dem es doch offenbar nichts zu thun haben könnte. Ich werde jedoch bei Darstellung des home- rischen Gebrauchs nachzuweisen suchen, wie alle vorkommenden Verwendungen des von nur zwei streng auseinanderzuhaltenden Partikeln, dem dιασςεενανειε und dem † Sαισσασιιτο, herzuleiten sind.
Was nun die Etymologie anlangt, so ist 5 dιαεeuredg(oder) von Benfey(Wurzellex. I. 273), Kuhn(K. Zeitschr. II. 133) und Curtius(K. Z. III. 176) mit Sanskr. và, lat. ve zusammengestellt. Das scheint auf den ersten Blick plausibel, allein bei näherer Betrachtung ergibt sich, dass die unmittelbare Herleitung von vAâ nicht haltbar ist. Das letztere ist nämlich wie ve immer enklitisch, y dagegen nie; ferner zeigt keine Spur eines Digamma, das man, wenn die Annahme richtig wäre, zu erwarten hätte; endlich lässt sich» bei derselben nicht erklären. Nach Ebel(K. Ztschr. 5, 70) gehört und„ε dem Pronominalstamme ava an, dem auch lat. avt, oskisch avti, umbrisch ute, ote angehöre und von den vâ und ve gekürzt sei. Vergl. die Analogieen, die Ebel a. a. O. giebt.
Die Bedeutung= oder ist überall erkennbar und durchzuführen. Hierher gehört auch, wie weiter unten näher auszuführen und zu belegen sein wird, das und ye der gegensätzlichen Frage, trotz des abweichenden Accentes. Von diνσενανιεs gänzlich verschieden ist gewiss ερα rixòg(nicht e). Apoll. Alex.(Bekk. Anecdota pag. 523) erklärt es für ganz gleichbedeutend mit d. Er setzt*αεενανα εοονααρσς— usydl di εsæs, sagt von zi †: e» 10%„dο Ʒονι 16 20 d(a. a. O. v. 31 d⁴ 1⁶συυισιρoαετ ⁶). Doch will er nicht gelten lassen, dass 7 und oxνj identisch seien; er sagt p. 524, 32: 008 SX&*„ ε ιꝙηι⁶ιςι,*α ι τινις π⁴ιν νπυσιμαι⁴αι˙ον, Lαν elα τ⁶ν ²α 10ν νπ. Was er, trotz der Identität der Bedeutung, für unrichtig hielt, ist aber durch die vergleichende Sprachforschung ziemlich ausser Zweifel gestellt. Hiernach ent- stammen* und dem Pronominalstamm ja, der hier hinweisend ist. Davon die gothischen Affir- mationspartikeln ja und jai und das gothische Pron. dem. jains, sowie das deutsche ja. Eine alte Casusform hiervon ist lat. jam, das in der Bedeutung mit identisch ist. Ueber die Verstärkung des anlautenden j durch d vergl. Curtius, Griech. Etymologie pag. 560 f., der dazu die Belege liefert. Danach ist d- entstanden zunächst aus qjnj und dieses eine alte Casusform von ja mit Ver- stärkung durch d. Von djƷ ist das ursprüngliche Jod abgefallen, durch das Schwanken hinsichtlich des d entstanden dann die beiden Formen d-ν und y, deren Verschiedenheit im Accent sich dadurch erklärt, dass 5 an erster Stelle gesetzt, d* aber nachgestellt wird. Gute Analogieen für die er- wähnten Wandlungen hietet dνπσος, das mit zusammengesetzt zu dοεεινννο(aus G6ο⁵⁶υ.mmE⁵α⁹οσ) wird und 7οαα von demselben Stamme, aus d*πκιιαμα durch Abfall des entstanden(lat. die-s).— Interessant ist, dass auch das deutsche ja im Altdeutschen in fragender Verwendung vorkommt, wie y, vergl. Ahrens(K. Zeitschr. 8, 357) und Graff(1, 569). Die Frage der Accentuation ist weiter unten bei Darstellung der durch die verschiedenen» eingeleiteten Fragesätze zu erörtern.
1*


