Aufsatz 
Über die Interferenzerscheinungen und primären Gebilde feiner und regelmäßiger Wellensysteme tropfbarer Flüssigkeiten und ihre Darstellung auf dioptrischem Wege
Entstehung
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gleichseitigen Dreiecke ein Netz von gleichseitigen Dreiecken auftreten. Das regelmässige Sechseck Fig. 6 gibt ein Netz bienenzellenartig aneinander gereihter regelmässiger Sechs- ecke(sechseckiger Brennlinien), deren jedes in seiner geome- trischen Mitte einen Brennpunkt enthält. Bemerkenswerth ist, dass die Seiten dieser kleinen Sechsecke nicht den Seiten des erzeugenden Polygons parallel sind, sondern eine senk- rechte Richtung gegen dieselben haben. Eigenthümlich ist ferner die Interferenzfigur des regelmässigen Achteckes, der Ellipse u. s. w. Der Raum dieser Blätter gestattet es nicht, die Beschreibung der mannigfaltigen durch Vibration geschlos- sener Figuren hervorgerufenen Erscheinungen noch weiter auszudehnen.

Die Anstellung der Versuche erfordert, wenn die Inter- ferenzbilder rein und scharf hervortreten sollen, eine gewisse Sorgfalt. Der Erfolg hängt namentlich von der korrekten Ad- justirung der an die Achse befestigten Gegenstände ab. Es ist am besten die geschlossenen Figuren und linearen Ob- jekte vollständig untergetaucht schwingen zu lassen, so dass ihre obere Kante überall gleichmässig 1 bis 1 ½ Millimeter unter dem Wasserspiegel steht.

IV.

Methode, die Erscheinung primärer Wellensysteme als scheinbar unbewegliches oder langsam fortschreitendes Gebilde auf eine Ebene zu projiciren.

Dass das dioptrische Bild der primären Wellen auf der transparenten Ebene nicht sichtbar ist, erklärt sich aus der Unfähigkeit unserer Netzhaut, den Lichteindruck der über die Papierfläche in so rascher Aufeinanderfolge dahingleiten- den Brennlinien zu fixiren und als gesonderte Erscheinung zum Bewusstsein zu bringen. Um nun auch diese Undula-