24 obachter K in ein Rotationsellipsoid, dessen größter quer zur Bewegungsrichtung befindlicher Durchmesser den Wert 1200 beibehält und dessen kleinster Durchmesser den Wert k. 1200 oder 960 annimmt.(Lorentz' deformiertes Elektron!)
Während der im ruhenden System befindliche Beobachter den Punkt B in X= 1875
zur Zeit t= 374 eintreffen sieht, zeigt die in B befindliche r-Uhr den Wert r 3
Die r-Uhr in B geht also für den im ruhenden System befindlichen Beobachter K nicht nur gegenüber seiner eigenen t-Uhr in B des ruhenden Systems, sondern auch gegenüber der -Uhr in A des bewegten Systems nach und zwar noch beträchtlicher, als die in C befindliche r-Uhr gegenüber der in A befindlichen r-Uhr nachgeht.
Denkt man sich also dicht hintereinander Uhren aufgestellt, deren Zeiger sich um AB als gemeinsame Achse drehen und deren Zeigerenden durch einen starren Stab verbunden sind, so muß mit dem Momente, wo sich AB in Bewegung setzt, ein in der Bewegungsrichtung ver- harrender ruhender Beobachter den Eindruck einer mit zunehmender Entfernung von A wachsen- den Torsion innerhalb der Uhrenverbindung gewinnen. Der Begriff der Starrheit einer Verbindung verliert für ihn mit dem Momente der Bewegung seinen Sinn.
Zur Zeit t= 5 sehen wir das Lichtsignal den Punkt B erreichen, um von hier aus als- bald wieder zurückzukehren. Im bewegten System wird die Ankunft des Lichtsignals in B um
r=5 gemeldet. Da für einen und denselben Punkt nach den Auseinandersetzungen des§ 13 4
ts:= 1: k= 125 4:5
. 7 8 8 5
sein sollte, so entspräche dem Werte ra= 5 der Wert tn= 5. 4
A und B dieselbe ist(t= 5), es scheint die r-Uhr in B gegenüber der r-Uhr in A nachzugehen
um 5— 2= 3 Sekunden, diese Sekunden aber im Sinne der t-Zeit verstanden. Letzter Wert entspricht durchaus dem in§ 15 gefundenen GOliede
av 1200 180 czk 3002.
= 2; d. h., da ja die t-Zeit in
Beide Tafeln lassen deutlich erkennen, daß zwei und mehr Ereignisse, die einem An- gehörigen des einen Systems als gleichzeitig erscheinen, für einen Angehörigen des anderen Systems nicht mehr gleichzeitig sind. So gelangen z. B.(s. Tafel l) zur Zeit*= 4 die beiden Lichtsignale im bewegten System für einen mitbewegten Beobachter Q nach C und nach B, während der im ruhenden System befindliche Beobachter K verschiedene Zeiten, nämlich t.= 5 und t.= 8, feststellt.
Kann auch in beiden Systemen ein Ereignis bei derselben Zeigerstellung einer t- und r-Uhr festgestellt werden? Mit andern Worten: Kann
t= r=
sein? Aus 8= 1M v) oder ks= X— vt


