oder, wenn wir(30)
setzen:
)— 1.=—(1— Kb)=(1— b)= oder wegen(8) und(0) angenähert:
2 a VZ a ſV2 h=I.= 23. Zr= 2(*)“
Die beiden Strahlen kommen also zu verschiedenen Zeiten in A an und geben als „kohärente“ Strahlen durch ihren Gangunterschied zu Interferenzerscheinungen Anlaß, die bei der gegenwärtigen Genauigkeit der Meßweisen festgestellt werden müßten.
Obwohl nun Michelson seinem Apparate alle möglichen Stellungen gab, konnte er niemals einen Einfluß der Erdbewegung auf den Gangunterschied beider Strahlen entdecken.
§ 5. Folgerungen.
Vom Standpunkte der Lehre des ruhenden Aethers aus mußte dieses negative Ergebnis als Widerspruch erscheinen.
Hl. A. Lorentz wußte jedoch seine Theorie in geistvoller Weise aufrecht zu erhalten. Der Michelsonsche Versuch hatte ergeben:
1= I;.“; zu erwarten war 12 T. Es entsprach das im einen Falle der Gleichung— s. oben(26) und(29)!— 2 ac 2 a c— v c— V e(-*— vI
im anderen der Ungleichung
H. A. Lorentz nahm an, es sei während der Bewegung der in die Bewegungsrichtung fallende Zweig AB des Apparates verkürzt worden, dagegen der senkrecht dazu stehende Zweig AC unverändert geblieben. An Stelle der Länge a des Stabes AB sei eine neue Länge u getreten, so daß an Stelle
1——227 jetzt der Wert
. c²— v2
1,=— zu setzen ist, wodurch wieder 1= e, nämlich


