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Protoplasmastrukturen hat Fischer geradezu bahnbrechend ge- wirkt, auch für den Fortschritt auf cytomechanischem Gebiete sind seine Untersuchungen von ebenso hoher Be- deutung.
Man kann Fischer sehr wohl beistimmen, wenn er davor warnt, jedes Körnchen, welches sich durch Fixierung und Färbung von anderen unterscheiden lässt, sofort als ein besonderes Zellen- organ anzusprechen und wenn er ganz allgemein, wie bemerkt, gegen die„Organsucht“ der neueren Zellforschung zu Felde zieht. Fischer, welcher übrigens das Vorkommen strahlenförmi- ger Bildungen während der Mitose durchaus nichtin Abrede stellt undauch die Centrosomen nicht durchweg als Fixierungsartefakte angesehen wissen möchte, hat voll- kommen Recht, wenn er wünscht, auch auf dem Gebiet der Cy- tomechanik„eine genauere Scheidung zwischen Natur und Kunst anzubahnen‘“ und dort,„wo man unbestreitbare und wohl konser- vierte Natur vor sich hat, eine einfachere Erklärung des Bildes zu geben, die auch ohne das neue Zellorgan Centralkörperchen auskommt.“
Auf die besonderen Hinweise Fischers, wie sich der Bau der mitotischen Figur und die Bewegungsvorgänge während der Kargokinese vollständig verstehen lassen ohne Annahme eines besonderen kinetischen Organs, kann hier nicht näher eingegangen werden.
Welchen Eindruck die Ergebnisse der Untersuchungen Fischer’s bereits auf die Forschung gemacht haben, zeigt sich so recht deutlich, um nur ein Beispiel anzuführen, an den Konsequenzen, welche His aus diesen Untersuchungen zieht: Dieser Forscher erkennt jetzt die Notwendigkeit an,„mancher- orts die Arbeit von Grund auf neu zu beginnen, wo wir geglaubt hatten, uns eines sicheren Besitzes zu erfreuen.“
‚Wenn aber His meint, dass wir„mehr als je nunmehr vor der Aufgabe stehen, die an der lebenden Zelle vorhandenen Strukturen optisch zu differenzieren“, so dürfte man ihm wohl
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