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bei weitem übertroffen worden durch die geradezu glänzenden Erfolge der angewandten Methoden: Wohl konserviert und optisch deutlich wahrnehmbar, erschienen die morphologischen Differen- zierungsprodukte oft in solcher Anhäufung, dass die zähflüssi ge, hyaline Grundsubstanz des Protoplasmas vollständig in den Hintergrund gedrängt wurde und als unwesentliche Zwischenmasse in die Reihe der paraplasmatischen Gebilde eingeordnet werden konnte.
Durch solche Resultate ermutigt, verstieg sich eine Anzahl von Gelehrten so weit, nicht nur die an einzelnen Objekten konstatierten Verhältnisse auf das gesamte Protoplasma zu über- tragen, sondern sogar den Versuch zu machen, die beobachteten morphologischen Strukturen zu Elementarorganismen zu erheben und damit die bis dahin gültige Lehre, welche die Zelle als den eigentlichen Elementarorganismus betrachtete, zu stürzen. Dabei erscheint es von vornherein auffallend und in hohem Masse befremdlich, dass hinsichtlich der Gestalt und An- ordnung der neuen„Elementarorganismen® unter den Forschern keineEinigkeit erzielt werden konnte, dass vielmehr 4 Theorien schrof? sich einander gegenübertraten, alle bestrebt, das Proto- plasma in besonderer Weise monomorph erscheinen zu lassen. Ein heftiger wissenschaftlicher Streit entbrannte, da jeder die von dem anderen angenommene elementare Grund- struktur des Protoplasmas auf die von ihm selbst voraus- gesetzte zurückzuführen suchte, indem er sie nur als eine besondere Ausdrucksform derselben gelten liess. Bei diesem Streit hat es an theoretischen Spekulationen und zum Teil sehr gewundenen Erklärungen, wobei namentlich die Unsicht- barkeit der Strukturen in gewissen Fällen eine grosse Rolle spielte, nicht gefehlt.
In der entschieden grossartig angelegten Schaumtheorie Bütschli’s, welcher nicht nur die Netz-, Filar- und Granula- theorie seiner Lehre unterthan zu machen suchte, sondern den für das Protoplasma vorausgesetzten Bau sogar auf mannig- faltige andere organische Substanzen übertrug, hat die
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