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im Präparat wieder eintritt, während vorhandene Bewegung eine Beschleunigung erfährt.
Über die Gründe, die zur Annahme einer weiten Verbreitung der Plasmaströmung in intakten Zellen zwingen und über seine Stellung zu Hauptfleisch’s Beobachtungen äussert sich Kienitz- Gerloff in folgender Weise:„Zwei Instanzen sprechen entschieden für das Vorhandensein der Strömung in allen unverletzten Zellen. Erstens die, dass sie eben an gewissen Pflanzenteilen in völlig unver- letztem Zustande zu beobachten ist und zwar in Zellen, die sich in ihrer Struktur in keiner erheblichen Weise von andern unterscheiden. Zweitens die, dass sie an durchschnittenen Pflanzenteilen meist nur dann sichtbar wird, wenn sich diese Teile nicht in Wasser befinden, sondern wenn man sie unter annähernd normale Verhält- nisse bringt, sie also etwa in Zuckerlösungen untersucht. Wäre die Plasmaströmung in den Fällen, wo sie Hauptfleisch als sekundär bezeichnet, lediglich eine Reizerscheinung, so müsste voraussichtlich der stärkere Reiz, also die Umgebung der Zellen mit Wasser auch die stärkere Bewegung auslösen, was in Wirk- lichkeit nicht geschieht. Nach alledem halte ich die Unterscheidung von primären und sekundären Strömungen durch die Resultate Hauptfleisch’s nicht für geboten.
Il. Rückblick und Ergebnisse.
Ein kurzer Rückblick auf die Entwickelung und den Verlauf der Protoplasmaforschung bietet in reichem Masse Veranlassung zu mannigfaltigen Betrachtungen und Erörterungen.
Vor allem mag hervorgehoben werden, welche Wand- lungen der Protoplasmabegriff an und für sich im Ver- laufe einer verhältnismässig kurzen Zeit durchgemacht hat.
Von Mohl als der gesamte lebendige Zellenleib mit Einschluss des Kerns, der Farbkörper u.s. w. definiert, hat bereits bei Kupffer das Protoplasma eine Bedeutung an- genommen, welche.von der ursprünglichen wesentlich dadurch
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