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ausgelöst‘werden müssten, um zur Wirkung zu kommen. Die Kräfte selbst sollen herstammen„aus den chemischen Umwand- lungen und Prozessen, welche durch den ununterbrochenen Eingriff des atmosphärischen Sauerstoffs in fortwährendem Fluss erhalten werden und daher die Plasmamoleküle nicht in das Gleichgewicht kommen lassen“.
Von F. Kienitz-Gerloff sind im J. 1893 die Behaup- tungen Keller’s mit Recht einer sehr abfälligen Kritik unterzogen worden, die in den Worten gipfelt;„Nach ihr ist die Protoplasma- strömung ein Symptom des Absterbens und: tritt erst infolge pathologischer Zustände auf. Diese letztere Ansicht über- haupt zu diskutieren», unterlasse ich hier, denn sie steht zu den allgemein bekannten Erscheinungen in so schreiendem Widerspruch, dass kein Einsichtiger sich ihr anzuschliessen vermöchte.“
Was die Resultate Hauptfleisch’s betrifft, so beweisen diejenigen Beobachtungen, die ihn zur Unterscheidung von primärer und sekundärer Strömung veranlassten, für Kienitz-Gerloff nur soviel, dass eine kräftige Strömung durch präparative Ein- griffe nicht gehemmt wird, dass eine Beschleunigung aller Strö- mungen durch Präparation ev. nach einem Latenzstadium eintritt und dass auch eine künstlich beschleunigte Strömung durch er- neute präparative Eingriffe keine merkliche Hemmung erfährt,
Im Hinblick auf den Umstand, dass Hauptfleisch in in- takten Vallisneriablättern überhaupt keine Strömung wahr- nehmen konnte, bemerkt Kienitz-Gerloff, dass eine träge Bewegung, noch dazu bei körnchenarmem Protoplasma leicht zu übersehen sei, gibt aber auch die Möglichkeit zu, dass durch andere ungünstige Verhältnisse während der Beobachtung die Bewegung thatsächlich sistiert wurde.
Kienitz-Gerloff sieht sich durch die Versuche Haupt- fleisch’s nicht veranlasst, den Anschauungen Hofmeister’s untreu zu werden, wonach die mechanischen Eingriffe bei An- fertigung des Präparats eine vorübergehende Aufhebung der Bewegung zur Folge haben, die erst nach einiger Zeit der Ruhe
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