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aus inneren Ursachen eingetreten sind, um absterbende Zellen; sind sie dagegen aus äusseren Bedingungen hervorgegangen, so tritt die Erscheinung infolge eines schädigenden Einflusses auf; die Bewegungserscheinungen sind als Symptome eines patho- logischen Zustandes und nicht als Äusserungen einer normalen Lebensthätigkeit anzusehen“,
Mit Keller ist Hauptfleisch(1892) der Ansicht, dass die Protoplasmaströmungen in vielen Fällen als Folge äusserer Einflüsse(gewaltsame Lostrennung der Zellen aus ihrem Ver- bande, Verbringen in ein anderes Medium als der Zellsaft u. s. w.) zu betrachten sind.
Im Gegensatz zuKeller erblickt Hauptfleisch in den Bewegungserscheinungen eine Äusserung der Lebensthätig- keit des Protoplasmas, ohne‘jedoch die Strömung an und für sich oder ihre Beschleunigung als Ausdruck für die Energie dieser Lebensthätigkeit hinzunehmen, unter dem Hinweis darauf, dass das Protoplasma in den stark vegetierenden Cambium- zellen in Ruhe, in absterbenden Zellen dagegen in Be- wegung angetroffen werden könne.
Je nachdem die Bewegung normalerweise schon vorhanden ist, oder aber durch äussere Einflüsse erst hervorgerufen werden muss, unterscheidet Hauptfleisch eine primäre und eine sekundäre Strömung.
Aus der Beobachtung, dass Plasma von Schnitten selbst dann nicht zu strömen aufhörte, wenn die Präparate mit der Nadel zer- zupft wurden, zieht Hauptfleisch den Schluss, dass vorhandene Strömung durch Präparation nicht zum Stillstand gebracht wird. Infolgedessen scheint ihm die Annahme gerechtfertigt'zu sein, dass, wenn in einem Präparat die Strömung nicht sofort vorhanden ist, sondern erst nach einiger Zeit und ganz allmählich entsteht, die Zellen des Pflanzenteils, von dem die Präparate stammen, keine Primärströmung besitzen.
Die Ursache der Bewegung findet Hauptfleisch in Kräften, die im Protoplasma ihren Sitz haben und die durch innere und äussere Einflüsse, welche nur geringfügiger Natur zu sein brauchten,
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