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Die zahlreichen Einzeluntersuchungen, in welchen sonst noch auf das Vorkommen fibrillärer Strukturen im Protoplasma hingewiesen wurde, alle zu erörtern, würde hier zu weit führen.
In seiner Granulatheorie von 1886 erhob Altmann die von den einzelnen Autoren so verschiedenartig beurteilten Protoplasmakörnchen zu Elementarorganismen.
Die Granula, zu denen ausser den gewöhnlichen Körnchen auch Leucoceyten, Chlorophyllikörner, Pigmentkörner u. a. m. gerechnet werden, bezeichnet Altmann als die wichtig- sten Gebilde des Protoplasmas, als Bioblasten, während der Intergranularsubstanz, in welcher diese Gebilde eingebettet liegen, jede physiologische Bedeutung abgesprochen wird.
Fadenstrukturen, deren Auftreten in der Grundsubstanz von Altmann selbst beobachtet wurde, werden gedeutet als Reihen dicht an einander stossender Granula und auf diese Weise der bestehenden Theorie untergeordnet.
P. M. Mitrophanow, welcher im J. 1889 seine Unter- suchungen über die Zellgranulationen veröffentlichte, steht vollständig auf dem Boden der Altmann’schen Theorie. Für ihn sind die Granula als elementare und formative Bestandteile der Zellen„morphologische Merkmale für die innerhalb der Zelle sich abspielenden Lebensprozesse.“
Diese kurzen Bemerkungen mögen genügen, umsomehr, als die von allen Seiten stark angefeindete Theorie für die Wissen- schaft keinerlei besondere Bedeutung erlangt hat.
Hoch erhaben über sämtlichen monomorphistischen Proto- plasmatheorien steht die im J. 1892 veröffentlichte Schaum- theorie Bütschli’s sowohl wegen der Ziele, die sie erstrebt, als auch wegen der Konsequenz, mit der die Unterordnung der bestehenden Theorien vollzogen wird; in ihr ist die monomor- phistische Idee am vollkommensten und am gross- artigsten verkörpert.
Von den älteren Strukturtheorien ist es besonders die Netz- lehre, welche Bütschli geradezu den Beweis liefert für die von ihm vorausgesetzte morphologische Organisation des Proto-
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