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plasmas, da er die von den einzelnen Forschern beobachteten und gezeichneten Netzmaschen für optische Durchschnitte durch Waben hält.
Was seine eigenen Untersuchungen betrifft, so fand Bütschli einen vollkommenen Wabenbau mit kleinen dunklen Körnchen in den Knotenpunkten des Wabenwerkes in dem Protoplasma von lebenden Acineten, Vorticellen, Flagellaten, Radio- larien u. a. sowie in dem Protoplasma des. grossen Actino- sphärium nach Behandlung mit Chrom-Osmiumsäure. Dieselben Bauverhältnisse zeigte das Protoplasma in den roten Blutzellen des Frosches, in den Epithelialzellen von Lumbricus und in den konservierten und gefärbten Präparaten von Leberzellen.
Dagegen vermochte Bütschli in dem Protoplasma der Ganglienzellen des Frosches nur eine„faserig-maschige“ Struktur zu erblicken, welche er als Ausdruck einer Wabendeh- nung deuten möchte.
Da Bütschli in den Axencylindern konservierter Nervenfasern vom Frosch feine Pünktchen wahrgenommen zu haben glaubte und ausserdem blasse, von den Knotenpunkten entspringende Verbindungsfädchen dieser Fibrillen, so hielt er sich für berechtigt, auch den Bau der Axencylinder„netzmaschig“ zu nennen„mit gestreckten, ziemlich in der Längsrichtung hinter ein- ander gereihten Waben“. Eine„deutlich längsfibrilläre“ Struktur beobachtete er ferner in den lang ausgezogenen Plasma- strängen der Staubfadenhaarzellen von Tradescantia, der Brennhaarzellen von Urtica und der Haarzellen von Malva, Objekten, bei welchen er sich, wie besonders hervor- gehoben werden mag, nur an günstigen Stellen im Protoplasma von einer maschigen Verbindung der Fibrillen unter einander überzeugen konnte.
Einen Übergang des längsfaserigen Protoplasmas in„netz- förmig-wabiges“ Protoplasma will Bütschli an den Stellen be- obachtet haben, wo die Ströme sich stauten, während das Proto- plasma wieder„fibrillär-maschig“ wurde, sobald es sich zu Strängen auszog.
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