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ist und nur aus einzelnen, gleichmässig gelagerten Stückchen besteht“.
Da Flemming in allen Untersuchungsobjekten eine Differenzierung des Protoplasmas in Fäden und Zwischen- substanz konstatieren konnte, so trug er kein Bedenken, diese Strukturverhältnisse auf das gesamte lebendige Protoplasma zu übertragen. Er nennt die Substanz des Zellleibes, aus welcher die Fäden bestehen, Filarmasse oder Mitom, die schwach lichtbrechende Zwischensubstanz Interfilarmasse oder Para- mitom.
Wenn auch Flemming den Sitz der wesentlichen Kräfte, auf welchen das Leben beruht, in die Fadensubstanz verlegt, so will er damit doch keineswegs der Interfilarsubstanz von vorm herein die Jiebendigkeit abgesprochen haben, sondern hält es vielmehr für sehr fraglich, ob die Lebenskräfte ohne Beisein der Zwischensubstanz überhaupt entwickelt werden können.
Sehr deutlich tritt bei Flemming das monomorphisti- sche Bestreben zu Tage, Plasmaarten, bei welchen ein Aufbau aus Fäden optisch durchaus nicht wahrzunehmen ist, als Modifi- kationen des vorausgesetzten elementaren Baues, nicht aber als selbständige Formen erscheinen zu lassen. So bemerkt er z. B. über das homogene Protoplasma:„Wenn man temporär homogenes Protoplasma auftreten sieht, so braucht dies darum nicht der Nor- malzustand zu sein; es kann auch der Ausnahmezustand sein, in- dem die Fäden unter Wegdrängung der Zwischensubstanz bis zur Berührung genähert, vielleicht zeitweise verschmolzen sind, um sich doch wieder separieren zu können. Auch die Mikrosomen werden, soweit sie nicht als reelle, freiliegende Körperchen auf- treten, zu den Fäden in Beziehung gebracht. Sie werden aber nicht etwa als Verdickungen der Filarsubstanz im Sinne von Heitzmann’s Knotenpunkten angesehen, sondern als optische' Schnitte durch Fäden.
Was das Verhältnis von pflanzlichem zu tierischem Protoplasma anlangt, so hält es Flemming durchaus nicht für gerechtfertigt, die Protoplasmastränge in Pflanzenzellen für
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