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Die Mikrosomenfrage ist von Schmitz nicht eingehend diskutiert worden. Er vermag zu keiner Entscheidung darüber zu gelangen, ob diese überall im Protoplasma auftretenden Körnchen als wesentliche Bestandteile oder nur als metaplasmatische Ein- schlüsse anzusehen sind. Nur soviel steht für ihn fest, dass die Mikrosomen in dem Protoplasma mit deutlichem Fibrillengerüst den Fäden selbst angeheftet sind. Dagegen wagt er über ihre Lage zu den fein punktierten Fibrillen keinerlei bestimmte Angaben zu machen.
Für den wichtigsten und wesentlichsten Bestandteil des Protoplasmas hält Schmitz die tingierbaren Fibrillen, im Gegensatz zu einer in den Maschenräumen des Netzwerkes enthaltenen homogenen Flüssigkeit.
Da Schmitz, ebenso wie Heitzmann und Kupffer, den Sitz der bewegenden Kräfte in das Gerüstwerk des Proto- plasmas verlegt, so ist es leicht begreiflich, dass er sich gegen jeden Vergleich dieses Gerüstes mit dem starren Fasergerüst der Spongien verwahrt und besonders hervorhebt, dass das ganze Gerüstwerk„in fortdauernder, bald schnellerer, bald langsamerer Umformung und Umgestaltung begriffen ist, indem die Fibrillen fortgesetzt ihre Gestalt und ihre Anordnung ändern“.
Wie sehr Schmitz unter dem Einflusse Brück e’scher Ideen steht, lässt sich am besten daraus entnehmen, dass er auf Grund seiner Untersuchungen zu der Überzeugung gelangt, dass die feinere Organisation des Protoplasmas nicht in einer besonderen Molekularstruktur zu suchen ist, sondern noch„weit diesseits der Grenze der direkten Beobachtung“.
Frommann’s Untersuchungen über die feineren Organisations- verhältnisse des Protoplasmas reichen bis in das Jahr 1864 zurück.
Obwohl Frommann schon damals, als er in dem Protoplasma zahlreicher tierischer Zellen Faserstrukturen entdeckt und auch fibrillare Verknüpfungen der Körnchen wahrgenommen hatte, das Vorhandensein eines feinen Netzwerkes vermutete, so vermied er es doch, in seinen Veröffentlichungen von 1867 eine entschiedene Stellung dieser Frage gegenüber einzunehmen.
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