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103. Von den Namen der Berge und Gebirge ſind vorwiegend die im Plural ſtehenden weiblich. Bei Zufügung von mont oder montagne beſtimmen dieſe Wörter das Geſchlecht.
Männlich: les Apennins, les Balkans(nie sing.), le mont Brocken, les monts Eifel, les monts des Géants(Rieſengebirge), le Harz(oft tz), r Himalaya, le Hunsrück, le Jura, le Liban und l'Anti-Liban, les monts Sudéètes, le mont Taunus u. a.
Weiblich: les Alpes(mit allen Unterabtheilungen, les Alpes Juliennes, Styriennes, Salz- bourgeoises, les A. Rudes die Rauhe Alp), les Andes, les Ardennes, les Cévennes, les Cordilières (alt Cordillères), la Forét Noire, la Forét de Bohème, de Thuringe, la Montagne Noire(Czerna⸗ gora), la Montagne Blanche(bei Prag), les montagnes Rocheuses(Felſengebirge), les montagnes de la Table(Tafelberg), la montagne des Pins(Fichtelgebirge), les montagnes des Mines(Erzge⸗ birge), les Pyrénées, les Vosges u. a.
104. Das Geſchlecht der Flußnamen richtet ſich meiſt nach der Endung. Zu merken:
Männlich: 1'Adige(die Etſch),»'Aller, le Danube,'Ebre, l'Elbe, l'Elster Blanc, l'Elster Noir, l'Escaut(die Schelde), l'Euphrate, le Havel, le Main(alt Mein), le Neckar(alt Necker), le Niémen, le Nogat, l'Oker, le Pô, le Raab, le Rhône, le Tésin(der Canton heißt le Tessin), le Tibre, le Vahal oder Wahal(die Waal), le Volga, le Wéser(aber alt la Visurge) u. a.
Weiblich: la Clyde, la Fulde, la Loire(lat. Liger m.), la Marne(lat. Matrona m.), la Moselle, la Sarre(Saar), la Severn, la Sprée, la Tweed, la Tyne, la Werra u. a.
Kleine Nebenflüſſe, bei welchen immer das Geſchlecht von la rivière vorſchwebt, werden meiſt weiblich gebraucht: o wurde der Wid bei Plevna meiſt la Vid genaunt, dagegen ſtets le Lom. Uebereinſtimmung ſucht man bei weniger bekannten Flüſſen vergebens.
105. Die Namen der Bäume und Sträucher ſind(wie arbre m. aus arbor f.) zum männlichen Geſchlecht übergegangen. Etwa 8 ſind ausgenommen; von dieſen ſind merkenswerth: l'épine, l'aubépine (Weißdorn), la vigne.
106. Die meiſten Steine, beſonders Edelſteine, haben weibliches Geſchlecht: une agate(Achat), une améthyste, la calcédoine(die Stadt heißt Chalcédoine, ch= k), la chrysoprase(ch= k), la cornaline(der Karneol), une émeraude(Smaragd), une escarboucle(Karfunkel), une hyacinthe(die Blume meiſt la jacinthe), la malachite(ch= k), une obsidienne(Obſidian), une opale, la sardoine oder la sardonyx(aber un onyx), la topaze, la tourmaline, la turquoise u. a.
Auch die Mehrzahl der mit Nithe(griech. lithos Stein) zuſammengeſetzten Namen iſt weiblich, z. B. la chryso- lithe(ch= k). Littré führt nur drei derſelben als weiblich an, aber aus ſeinem Wörterbuch laſſen ſich noch 15— 20 weitere Feminina ſammeln.
107. Die Namen der Winde ſind männlich. Ausgenommen la bise(ſcharfer Nordoſtwind), la brise(leichter Wind, welcher von der See nach dem Lande oder umgekehrt weht), la mousson, les moussons(die Paſſatwinde; auch les vents moussons m.), la tramontane(Nordwind am Mittelmeer).
108. Die Namen von Schiffen ſind männlich, ſelbſt wenn Endung oder Wortbedeutung eher auf das fém. hinweiſen: le Métropolis, le Cimbria, le Pomerania. Ausgenommen natürlich Namen, welche dem Franzöſiſchen ſelbſt entnommen ſind und in ſonſtiger Bedeutung weiblich ſind: le bateau à vapeur la Princesse Alice; doch auch le Notre-Dame-des-Flots(ergänze steamer).
109. Die Namen der Buchſtaben können ſämmtlich männlich gebraucht werden. Wenn man aber die alten Bezeichnungen beibehält(alſo nicht fe, he u. ſ. w., ſondern effe, ache ſpricht), thut man beſſer, folgende 7 als fém. zu gebrauchen: f, h, l, m, n, r, s, weil ihr Name mit ſtummem e endigt.


