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liche Kirche erbauet, viel weniger erhalten werden, weil aus ihnen die für die Kirche Frucht bringenden Setzlinge und Propfreiſer, ja die Säulen und Vorſteher der Kirche hervor⸗ giengen; und gute Schulen beruhten wieder teils auf Beſtel⸗ lung und Unterhaltung geſchickter Rectoren und Lehrer, teils auf guter Erziehung wolbegabter Kinder, die nicht in den Dornhecken der Finſternis gelaßen, ſondern zu dem rechten Weinberg des himmliſchen Lichtes befördert werden ſollen. Dieſe chriſtliche Sache habe der Graf von Neuem ins Auge gefaßt, damit das baufällig gewordene, eine gute Zeit darniederliegende Schulweſen wieder aufgerichtet und mit Hülfe mildherziger vermögender Glieder der evangeliſchen Kirche zu der Unterthanen zeit⸗ licher undewiger Wolfahrterhalten werden möchte, auch ärmere evangeliſche Unterthanen ſich nicht genötigt ſähen, ihre Kinder aus Mangel notdürftiger Unterhaltung,(wie ſol⸗ ches bisher öfters geſchehen) wieder ins Pabſttum zurückſinken zu laßen. Darum hätten ſie, die Scholarchen, auch ſich dem Amt, das ihnen der Graf unverdientermaßen zugewieſen, bereit⸗ willigſt unterzogen und durch Gottes Gnade ſei auch ſchon ein ziemlicher Anfang gemacht, der zu der Hoffnung berechtige, mit der Zeit das vorgeſteckte Ziel zu erreichen. Allein wenn auch bereits gutherzige Leute einige Beiträge gegeben, ſo ſei doch zu einem ſolchen Werk gar vielerlei Hülfe not, beſonders von Seiten derjenigen, unter deren Flügeln die Schulen beſchützt und erhalten werden müßten. So trügen ſie denn auch kein Bedenken, die Gräfin zu bitten, ihre milde Hand aufzuthun und mit einer anſehnlichen beſtändigen Hülfe der armen, noch darniederliegenden Schule und deren Gliedern beizuſpringen. Gott werde es ihr reichlich vergelten und die armen Schüler würden für ſie und ihrer Familie Wolfart und glückliches lan⸗ ges Leben mit innigem Gebet Gott den Allmächtigen fleißig anrufen.“


