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publicas,“ d. h. die erforderlichen Urkunden und das Album mit dem Hanauiſchen Wappen und Siegel, gehalten. Con⸗ ſiſtorialrat Eiſenmenger hielt die Einweihungsrede in latei⸗ niſcher Sprache*⁸)— es war eine kurze, mehr ſkizzenhafte Darſtellung der äußeren Schickſale der Hohenlandesſchule ſeit ihrer Gründung— und vollzog dann die feierliche Einfüh⸗ rung des neuen Prorectors in ſein Amt, unter den üblichen akademiſchen Formen, indem er den vortretenden Profeſſor Gantesviler zuerſt im Namen und Auftrag ſeines Herrn, des regierenden Grafen Friedrich Caſimir von Hanau, als neu⸗ beſtellten Profeſſor der Theologie und Philoſophie wie als Prorector der Hohenlandesſchule öffentlich verkündigte und ihm die mit dieſer Stellung verbundenen amtlichen Rechte und Befugniſſe frmlich übertrug. Zum Zeichen und Unterpfand dieſer, dem neuen Prorector nunmehr landesherrlich verliehenen Amtsgewalt überreichte dann Conſiſtorialrat Eiſenmenger vom Katheder herab dem Herrn Gantesviler zuerſt die Fundations⸗ urkunde des Grafen Philipp Ludwig, ſamt der Beſtätigungs⸗ urkunde des Grafen Friedrich Caſimir und ließ beide durch den Schulcollector und Syndicus, den„Notarium Caesareum publi- cum,“ Philipp Heinrich Traube öffentlich verleſen.„Nach dieſer Vorleſung hat Herr Dr. Eiſenmenger Herrn Prorec- tori 1) in einem Buch die Leges Academicas übergeben; 2) ihm ein ander Buch zugeſtellet, in welchem alle Studiosi zu immatriculiren ſind,“ alſo das ſ. g. Album;„3) noch ein ander groß Buch, darin die Leges für die Herren Profes- sores und Schul Verwandte zu ſchreiben; endlich 4) iſt dem Herrn Prorector das Sigillum Scholae eingehändigt worden, in Sachen, die das illustre Gymnasium betreffen zu gebrau⸗ chen.“ Nachdem Eiſenmenger zum Schluß noch einige Ermah⸗ nungen an die Studiereuden gerichtet, dem Grafen und der Gräfin für ihre großen Verdienſte, die ſie ſich jetzt zumal um die Erneuerung der Hohenlandesſchule erworben, in aller


