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Exul ab Italia nono puto volvor in anno,
Litoris Oceani continuante salo;
Tempora tot fugiunt et adhuc per scripta parentum
Nullus ab exclusis me recreavit apex;
Quod pater ac genitrix, frater, soror, ordo nepotum,
Quod polerat regio, solvis amore pio.
Pagina blanda tuo sub nomine missa benigno
Nectarei fontis me recreavit aquis;
Nec solum a vobis me qulcis littera fovit,
Missus adhuc in rem portitor inde venit.
Munera quis poterit rogo tot memor ore referre?
Affectum dulcem pandere lingua nequit;
Sed tibi restituat rex cuncta supernus ab alto,
Quæ minimis fiunt qui docet esse suum. Als hinreichende Empfehlung bei Lupus konnte unserm Dichter seine römische Bildung dienen, da wir aus dem, was Gregor. Turon. IV, 41 von Andarchius, den wegen seiner wissenschaftlichen Bildung Lupus von Massilia mitgenommen und an den Hof seines Königs gezogen hatte, erzählt, den Schluss zu ziehen berechligt sind, dass der genannte Staatsmann gebildete Männer gern an sich zog und sie für die Dienste seines Königs zu gewinnen suchte. Unstreitig war Lupus, wie es der Name zeigt, ein römischer Provinciale, die von den früheren fränkischen Königen gern zu ihren Hof- und Staatsmännern ihrer grösseren Bildung und Geschäftserfahrenheit wegen gewählt wurden, und schon das Gefühl der gemeinsamen römischen Natio- nalität konnte ihn für den italischen Fremdling nur freundlich stimmen.— Gogo, der von seinem Könige Sigibert mit dem Auſtrage beehrt worden war ihm seine Braut aus Spanien zuzuführen(VII, 1, 41. 42:
Nuper ab Hispanis per multa pericula terris
Egregio regi gaudia summa vehis), der später auch der Erzieher seines Sohnes Childebert wurde(Greg. Tur. V, 46), und der wegen seiner Leutseligkeit gegen Fremde von Fortunatus(a. a. O. v. 11—16) besonders gepriesen wird, hatte diesem unter andern bei einem kleinen Reiseabenteuer, das er VI, 10 scherzhaft erzählt, seinen Beistand angedeihen lassen, als ihm während einer Fahrt auf der Mosel der königliche Koch zu Metz(Mettis) sein Fahrzeug entwendet hatte. Auch die Brüder Sigimund und Aregisel unterstützten ihn hald nach seiner Ankunft VII, 21, 1. 2. 9. 10:
Nomina amicorum mihi dulcis epistola pandit,
Hinc Sigimundi nitens, hinc Aregisle decens.—
Post Italas terras mitlis mihi, Rhene, parentes;
Adventu fratrum non peregrinus ero. Jovinus, später Statthalter der Provence im Namen der austrasischen Könige, hatte sich anfangs unserm Dichter auch freundlich gezeigt; später jedoch scheint diese Freundschaft erkaltet zu sein, und es beklagt
sich letzterer, dass er auf seine viele an ihn geschriebene Briefe keine Antwort erhalten, ganz gegen Jovinus frühere Gewohnheit VII, 11, 1—4:
Prosaico quoties direxi scripta relatu, Nullaque de vestro pocula fonte bibo;


