Aufsatz 
Goethe als Erzieher / von Otto Paulus
Entstehung
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11. Das Luther⸗Stipendium des Friedrichs⸗Gymnaſiums zu Caſſel, geſtiftet zum 10. November 1883 von den damaligen evangeliſchen Lehrern des Gymnaſiums für ſolche Studierende der ev. Theologie, welche Abiturienten dieſer Anſtalt geweſen ſind. S. Programm von 1884, S. 37. Das Stiftungskapital beträgt jetzt 4468,60 Mk. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt für 1906 der stud. theol. Ernſt Ide aus Caſſel.

12. Die Gideon Vogt⸗Stiftung, geſtiftet 1893 von Lehrern des Gymnaſiums und frühereren Amtsgenoſſen und Schülern am 31. März 1893 in den Ruheſtand getretenen Direktors Geh. Reg⸗Rats Dr. Gideon Vogt zu Geldgeſchenken an begabte, fleißige, brave und bedürftige Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums, vorzugsweiſe als Beihilfe zur Beſtreitung der Koſten einer Badekur oder eines Landaufenthaltes im Sommer. S. Programm von 1894, S. 14 ff. Das Stiftungskapital beträgt jetzt 5360,69 Mark. Ein Stipendium wurde für 1906 dem Unterprimaner Hans Schaub und dem Oberſekundaner Hans Klöckner verliehen.

13. Oskar Kius⸗Stiftung: Kapitalbetrag= 15 000 Mark, welcher am 11. Mai 1903 der Anſtalt übergeben worden iſt. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt für 1906 der stud. phil. Paul Wagner.

14. Stölzel⸗Stiftung: Kapitalbetrag= 1000 Mark. Die aus dieſer Stiftung für die Schülerbibliothek angeſchafften Bücher ſtehen unter V 1, b.

15. Heyl⸗Stiftung. S. Seite 35 des vorigen Jahresberichtes. Es erhielten je ein Exemplar des Werkes von BoosGeſchichte der rheiniſchen Städtekultur die Abiturienten Edgar Rack und Ludwig Kaiſer.

VII. Mlitteilungen an die Schüler und ihre Eltern.

1.

Den Primanern iſt zu mäßigem Gebrauch der Beſuch der Reſtauration des Hotel Schirmer und des Kaſſeler Hofs ſowie für den Sommer auch der Reſtauration in der Aue für die Zeit zwiſchen 6 und 8 Uhr abends geſtattet. Außerdem haben ſie am Sonnabend Abend von 810 Uhr ihren Geſangverein unter Leitung des Herrn Profeſſor Dr. Brede. Für andere Klaſſen beſteht keine Erlaubnis zum Beſuche öffentlicher Lokale. Die Schüler ſind angewieſen(abgeſehen von obigen Ausnahmen) im Sommer von 8, im Winter von 6 Uhr abends ſich in der Regel zu Hauſe zu halten. Ich bitte die Eltern der Schüler und deren Stellvertreter mit uns darüber zu wachen, daß die Schul⸗ geſetze beachtet werden und nicht außer der Schule Übertretungen vorkommen, die für die Schüler ſchlimme Folgen haben könnten.

2. Damit den Angehörigen der Schüler der mündliche Verkehr mit den Lehrern erleichtert werde,

hat jeder Lehrer wöchentlich zwei Sprechſtunden angeſetzt, die auf einer Tafel auf dem Korridor des Gymnaſiums verzeichnet ſind.