Aufsatz 
Die Löschung des Stahles bei den Alten : (eine Erörterung zu Sophokles' Ajax 650 ff.) / Paehler
Entstehung
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Mitteilungen über den

a) Turnen.

1. Obligatorischer Unterricht.

VI. 2 St.(Schülerzahl 49, dispensiert O.)

a) Freiübungen: Leichtere Freiübungen auf und von der Stelle. Ordnungsübungen. Fin- fache Reigen.

b) Bewegungsspiele: Leichtere Lauf- und Gesellschaftsspiele:Schlagball,Kreisball, Dritten abschlagen,Der schwarze Mann, Fuchs ins Loche,JagdeKatze und Maus, Bockwerfen,Seilkampf,Zielreilsen.

V. C. A u. B. 2 St.(Schülerzahl 76, dispensiert 3.)

a) Freiübungen: Wie in VI. Es kamen hinzu: Holzstabübungen; Reigen; Bewegungsspiele: Die für VI angeführten. Dazu:Treibball, Stehball,Der Plumpsack geht um,Hink- kampf,Kriegsspiel.

b) Geräte- und Gerüstübungen: Kletter- taue und Kletterstangen; wagrechte Leiter; Sprunggestell.

IV. C. A u. B. 2 St.(Schülerzahl 83, dispensiert 6.)

a) Freiübungen: Die Frei- und Ordnungs- übungen wurden erweitert: Reigen; Bewegungs- spiele: So wie für VI und V. Dazu:Reiter- ball,Kreisfufsball,Barlaufen,Ketten- reifsen,Letztes Paar herbei.

b) Geräteübungen: Wie in V. Dazu kamen: Reck, senkrechte und schräge Leiter, sowie er- weiterte Klettergerüstübungen.

III 2. C. A u. B. 2 St.(Schülerzahl 57, dispensiert 2.)

a) Freiübungen: Wie in IV. Ordnungsübungen

und Turnspiele wurden erweitert. Neu dazu: Räuber und Gendarmen,Fufsball.

b) Geräteturnen: Wie in IV. Es kamen dazu: Bock, Sturmbrett und Streckschaukel.

III 1. C. A u. B. 3 St.(jeder C. getrennt). Schüler- zahl 69, dispensiert 7.) a) Freiübungen: Wie in IIIb. Erweiterte Freiübungen. Eisenstab- und Hantelübungen. b) Geräteübungen: Wie in den vorhergehen- den Klassen. Neu dazu: Barren; Weitsprung; Tiefsprung..

II 2. C. A u. B.; 2 St.(Schülerzahl 52, dispensiert 4.)

a) Freiübungen: Schwierigere Freiübungen und reigenartige(taktogymnastische) Ordnungs- übungen. Eisenstab- und Hantelübungen er- weitert.

b) Geräteübungen;: Immer stufenweise fort-

schreitende, schwierigere Geräte- und Gerüst- hbungen an allen genannten Turnapparaten. Neu dazu: Pferd; Sprungkasten.

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technischen Unterricht.

V

II 1. C. A u. B. 2 St.(Schülerzahl 39, dispensiert 6.) a) Freiübungen: Wie II 2. Erweitert. b) Geräteübungen: Wie II 2. Erweitert.

12. C. A u. B. 2 St.(Schülerzahl 42, dispensiert 3.) a) Freiübungen: Zusammengesetzte Frei- und Ordnungsübungen. Erweiterte Hantel- und Eisenstabübungen. Diskuswerfen; Steinstofsen; Stemmübungen.

b) Geräteübungen: Zusammengesetzte schwie- rigere Geräte- und Gerüstübungen. Neu dazu: Stabhochsprung und Gerwerfen.

I1. 2 St.(Schülerzahl 18, dispensiert 2.)

a) Freiübungen: Dasselbe Pensum wie in I 2. Dazu Exercierübungen in Abteilungen, Zügen und Sektionen.

b) Geräteübungen: Dasselbe Pensum wie in I 2. Dazu: Querbaumüũbungen.

2. Freiwillige Übungen.

a) Gymnasiasten-Turnverein: In wöchent- liek 2 Stunden wurden in dem 1880 gegrün- deten Gymnasiasten-Turnverein, dem 84 Schüler aus den Klassen Obertertia bis Prima ange- hörten, Geräte- und Gerüstübungen vorge- nommen. Am 10. August 1884 erfolgte im Beisein vieler Lehrer und Schüler der Anstalt in Form einer engeren Schulfeier die Ein- weihung der neuen Fahne des Turnvereins.

Freie Turnspiele: Auch in dem ver- flossenen Jahre wurden die freiwilligen Turn- spiele geübt. Als Spielplatz benutzten wir wie in den vorhergehenden Jahren den uns von dem hiesigen Garnison-Kommando bereitwilligst zur Verfügung gestellten Exercierplatz am Schiersteinerweg. Hier wurden im Frühjahr und Herbst unter Aufsicht des Direktors und des Unterzeichneten an Mittwoch und Samstag Nachmittagen je 2 Stunden lang Fufsball- und andere Ball- und Laufspiele von den Schülern geübt. Vorzugsweise erfreuten sich die Schüler an demKriegsspiele. Die Beteiligung war besonders aus den unteren Klassen eine recht lebhafte. So war den Schülern Gelegenheit eboten, während des grölsten Teiles des Jahres in wöchentlich 4 6, den Schülern der oberen Klassen durch den obligatorischen Unterricht, den Turnverein und diese freiwilligen Spiele 10Far in 68 Stunden den Leibesübungen ob- zuliegen. Aufserdem haben im Sowmer 163 Schüler des Gymnasiums in den bei Biebrich im Rhein errichteten Schwimmanstalten das Schwimmen erlernt und geübt. Nimmt man dazu, dafs auch im abgelaufenen Jahre wieder zahlreiche gröſsere und kleinere Ausflüge unter Leitung der be- treffenden Lehrer von den verschiedenen Klassen unternommen wurden, so erhellt aus dem Vor- stehenden, dafs dem Bedürfnisse der Bewegung

b)