Aufsatz 
Beiträge zur Lehre vom Relativum bei Homer : 2. Theil / von Friedrich Otto
Entstehung
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Wir unterscheiden eine doppelte Bedeutung von ög τ und glauben, weil sich einige wichtige Resultate für unsere Untersuchung daran luübfenn etwas näher dier selben betrachten zu müssen 910110

A. Dass die von Wentzel über aufgestellto Erklärung unsres Lripamnen nicht, die azchtige sein könne, hat Bäumlein griech. Part. s. v. gezeigt, ohne aber für das- selbe eine eigne an die Stelle gesetzt zu haben. UInd doch ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, wie namentlich von Classen Jahrb. f. Phil. 1859. p. 305,dass das Relativum ös ze im Gegensatz zu der jedesmal vorausgehenden besonderen Aus- sage eine Verallgemeinerung enthalte, dass es das Dauernde im Gegensatz zum Vor- übergehenden bezeichne. Wir finden diese Bemerkung auchſduxch die Form bestätigt und stellen dieselbe desshalb mit den verwandten ög, d und ög τςα zusammen, Das letztere führt, wie früher gesagt ist, auf denselben Stamm zurück, aber ist in der Art verschieden, dass es die flectierbare, ög zs die unflectierbare Form zu sich nimmt. Lässt man für beide dieselbe Bedeutung der Verallgemeinerung bestehon, die ihnen ja zukommt, so ergibt sich aus der Bildung selbst, dass die flectierte Form diese Verallgemeinerung auf die durch das Pronomen ö bezeichnete Sache oder Per- son bezogen haben will, woraus sich die Bedeutung: wer auch nur, qui, scilicet aliquis (Hermann zu Soph. O. R. 694), die unflectierte Form aber nicht einen einzelnen Theil des Gedankens, sondern diesen in seiner Ganzheit betrifft, aus der Sphäre der Beson- derheit in die der Allgemeingültigkeit erhebt, nicht blos für den einzelnen vorliegen- den, sondern für alle Fälle ausspricht; und daraus erhellt zugleich das Verhältniss zu ös,*, d und 6,, 16, welche beide specielle Angaben einführen. ε½ kann oft übersetzt werden durch: immer, gewöhnlich, in der Regel, insgemein. Am deutlich- sten erhellt dies aus folgenden Beupichen, erklärenden Zusataen zu einem Partic. oder Adject, die je nach dem Sinne ν oder os 22 haben: 305 S

A, 2. uiviν 0dονιμενννν, 1 uvb? Axæbs dune r ANSN r g015b

gegenüber E, 876. vo⁶ 040νοέ, 2n maey dσυα oyα μεέμυπ,̈. Dort ein einmaliges Eintreten, hier eine bleibende habituelle Eigenschaft. ¹., 327.»Gdτον 2ουνσοe y&ν Tooins enereilaro II. A. gegenüber, 341. A⁴α⁴ν Tvyoijs, 16 αμοω ανm 1εi. i dil ib af

Wie hier, so bezeichnet der Satz mit ög es auch sonst eine Eigenschaft, die jedesmal oder in der Regel eintritt, während d u. ög ein einmaliges oder zufälliges oder als solches bezeichnetes Eintreten angibt: daller denn auch in den meisten Fällen der letzten Art ein erzählendes Tempus steht cf.«, 300., 383 n. a⸗ Als Eigenschaften, die jedes- mal oder in der Regel statt haben, sind vor allem diejenigen zu nennen, welche das Wesen einer Person oder Sache ausdrücken; am treffendsten kann diées von Sachen bezeichnet werden durch Angabe des Zwechs derselben wie, 345, der Werkzeuge des Schmieds zum Bearbeiten der Metalle(oliν εε.),*, 47. des Stabes des Hermes zum 4*αμιυ, B, 262. der Bekleidung zum Bedecken der Scham; oder bei Personen, Göttern und Menschen, durch Angabe des Amtes und Wirkungskreises: Zeus als Ver-

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