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*svε) vorauszusetzen: sveip ist wol durch kontamination der starken und schwachen form zum da- sein gelangt.
2. Wörter mit germ. 22(an. i): räda'raten', läta'lassen', bläsa'blasen’, gräta weinen', (kväta edurchbohren').
Für das vorhandensein des ablautes à— 5(got. 1éta lailòt lassen', tékan laitôk berühren', ré- dan rairòp'raten', grétan gaigrt weinen') auf dem boden des altnordischen sind die präterita 6t, lét zu blöla opfern', läta lassen' und 1% zu taka'nehmen' beweisend; denn nur der übergang eines vorauszusetzenden*lt in lét konnte*elt(vgl. 5) in b16¼ verwandeln; lät(aus 16!Ot*Ielöt*0) setzte lk an stelle von*leto, das nicht auf direktem wege die verkürzung eintreten lassen konnte(von dem präteritum 7% aus rückte dann taa in die 6. ablautsreihe(: aka fahren' und slt᷑: skaka'schütteln' = t6: taka). Ob im altnordischen nach massgabe des gotischen der ablaut 5— 5 auch für räâda und gräta in ansatz zu bringen ist, erscheint zum mindesten fraglich. rered,*gegrét, hebles(wahrschein- lich auch got. haibtés) können gar wol die grundformen der entsprechenden an. präterita gewesen sein. Eine entwicklung*réred sreredò*rred réd erschiene demnach durchaus gesetzmässig. Will man dieser annahme aus dem wege gehen, so ist das zu germ. 6lépan gehörige an. prät.*S6s/*seslep*SS p*S16p wol imstande den typus für die übrigen wörter der klasse abzugeben. Ein eventuell vorhandenes roο GErérod reröd rroôd röd) wurde zu red nach dem verhältnis*släpa:*6!6p; imgleichen*l6/ zu lét. Auf jeden fall sind grét und 5blés analogiebildungen. Zu hväta würde*hvét zu stellen sein. Der grund, weshalb das e des präteritums sich dem übergang in à entzog, ist in letzter linie in den accentverhält- nissen gelegen. Während in der ältesten nordischen zeit das à(2²) betonter silben sich in à wandelte, blieb in nicht hochtoniger silbe bestehen(vgl. Noreen§ 116): es lagen also zu gleicher zeit die formen släpan und*seslép vor. Als später der accent auf die wurzelsilbe rückte, hatte der übergang von e in à bereits seinen abschluss gefunden; überdies ist es wahrscheinlich, dass das e der neben- silben in dieser und der vorigen wortklasse den charakter eines geschlossenen lautes angenommen hatte. Von H.'s ansicht, die in rede stehenden präterita seien samt und sonders analogiebildungen nach dem muster a: e=: E(falla fallenn: fell fello= läta lätenn: lét 1610), ist daher abstand zu nehmen. Ebensowenig ist Hn. beizustimmen, der das ê im präteritum der vorliegenden klasse als urgerm. Ʒ¹ auf- fasst und sich dadurch zur aufstellung einer neuen ablautsreihe(urgerm. 22— ei) gedrängt sieht. Zu dieser unhaltbaren voraussetzung hat die falsche rücksicht auf die westgermanischen formen ¹) die nächste veranlassung gegeben.
3. Wörter mit germ. à(an. a) vor doppelter konsonanz: falla fallen', falda den kopf bedecken', halda'halten', blanda'mischen', ganga gehen', fä(für*fäha= Ffanha) fangen'.
Die kürze des e in den präteriten dieser gruppe kann als gesichert betrachtet werden(Sievers PBbeitr. I 505 f.). H. schliesst aus an. nekkvet(= ne veitk hvwat ich weiss nicht was'), dass ein betontes a nach unbetontem e in e übergieng.²) Bei der vereinzelung derjenigen wörter, die den accent nicht auf der anfangssilbe tragen, darf diese parallele zur erklärung des übergangs von /6fall fefall*fefall ffell fell wol als ausreichend gelten und Hn's annahme einer die ganze sippe umfassenden analogie- bildung(à: 2= a: e,*släpa:*66= falla: fel!) unnötig erscheinen lassen. Ebenso feld-= felt(auch fell) zu falda und feng-= fekk³)(aus fe-fang u. s. w.) zu ſä. Stämme mit h im anlaut:*hhald he- häld heheld heéld hjeld held-= helt und heng-= hekx⁴)(aus hehang) zu hanga. hanga: heng(hekk) = ganga: geng-(gekk)= hlanda: blend-(blett).
4. Wörter mit germ. au(an. au): auka vermehren', ausa'schöpfen“, hlaupa laufen'(auda „zeugen, bezeugen', im part. audenn vom schicksal bestimmt', bauta'schlagen)).
*dauf E65 F(au in unbetonter silbe wird urn. zu 5, Noreen§ 113) sebx 6K5);*daus*6*eds 76s(H.). An stelle von*hlòp(héhlop vhehlöp hhlôp nlöp) trat hlibp nach der gleichung auka: 7ik = hlaupa: hliöp(II). Zu auda und bauta wuͤrden*760,*5)676) gehören.
¹) Wgerm.*slép, das im ahd. als slef sleaf sliaf slie erscheint, zeigt ja in seinem e-laute die längung des geschlossenen reduplikations-e, während der ursprünglich stammhafte a-laut unterdrückt ist.
²) nakkvat und neklvet stellen die gleiche wortverbindung dar; nach H. beruht jenes auf ursprünglicher an- fangs-, dieses auf vorauszusetzender schlussbetonung, womit eine kleine nilancierung des begriffes verbunden gewesen würe.
³) Auch schwach fangada.
¹) Daneben das schwache Aangda.
⁵¹) Schwaches präteritum aukada.
) Später schwach bautada.


