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zuweiſen; unter den zahlreichen Bananen fällt uns die rieſige Musa Enseti mit einem Stamme von 2 Fuß Durchmeſſer und den gewaltigen Blättern auf; ſechs Monate lang blüht ſie und erſt nach Jahresfriſt werden die Früchte reif. Von den Früchten der Tropen ſehen und verſuchen wir zum Theil die köſtlichen Guyaven(Psidium pomiferum u. a. Arten), gelbe apfelgroße Früchte, deren röthliches Fleiſch ſo weich iſt, daß man es mit einem Löffel ausnehmen kann, Anonen,(Anona squammosa), deren arttiſchockenartig beſchuppte Früchte erſt im November reifen und zu dem feinſten Obſte gehören, kuglige Mammeiäpfel(Mammea americana), glänzend rothe Mango(Mangi⸗- fera indica) mit köſtlichem Arom und den merkwürdigen Roſenapfel(Jambosa vulgaris), deſſen weißlichrothe Früchte von der Größe eines Borsdorfer Apfels genau ſo ſchmecken, wie die Roſen riechen. Auch die Ananas reift hier ihre gewürzigen gelben Zapfen. Der Gummibaum unſerer Zimmer(Ficus elastica), Magnolien, auſtraliſche und afrikaniſche Akazien, Araucarien und Pinien bilden hohe Bäume; unter dem Schatten einer prachtvollen Pinie, deren Aeſte eine Laube bildend herabhängen, tranken wir Kaffe, der im Garten gewachſen und zubereitet war. Ein Pandanus(Pandanus odo- ratissimus) ſteht bereits 70 Jahre im Garten und hat eine Höhe von 8 Metern mit einer Krone von ebenſoviel Durchmeſſer erreicht. Auch die den Kanaren eigenthümlichen Pflanzen, die hohen Natterkopf⸗(Echium) und Sandnelkengewächſe(Statice) werden hier gepflegt und im Samen
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Papierſtaude.
durch die Herren Wildprett und Schenkel mehrfach nach Europa geſchickt. Was gäbe nicht mancher unſerer Gartenbeſitzer darum, wenn es ihm möglich wäre, ein ſolches Baſſin anzulegen,


