Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch / Johannes Classen
Entstehung
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geführt werden. Warum soll es denn in Vergessenheit gerathen, dass der Hauptsatz ein Fragesatz ist, wie Faesi sich ausdrückt? Es hängt ja nur von uns ab, ihn in seinem rech- ten Verhältniss aufzufassen.

159 ff. airo' ou u⁴e 1*l rοsεᷣ αἀιον od Soizer

Eetor uεν εαᷣνυσα εσν εσdo&r zorinGν, 016& 08 ομιʃ⁶ον τπτοιι⁸ενμεμννοιν εσμαμ̈⁴ονρτ⁵.

7 418 ff. Arrtro', dνν εέ, cνονμκmπσχzν, a Ʒ σς αάοσ e ru dnns uενιν ννναςι ⁵αυαμένν έοςσον Porlf uανσσσσm, GƷνoνν dο ros εοα. 14)

38 ff. ν ‿ε τ⁶εεᷣ εeυιες εν σσεσι μεομνοεε,

6.πο h Qμχeν8 εστπσιυνᷣ e μαεσ νέοας εσσσ uoı νοο ε⁴deν, oi'O αεν εες ½ν6ον εαmĩ˙.

Wir möchten, indem wir an allen diesen Stellen es für gerathen halten, die gewöhn- liche stärkere Interpunction zwischen zwei Gegensätzen durch die schwächere zu ersetzen, nicht so verstanden werden, als ob wir den müssigen Streit über verschiedene Zeichen, wie er wohl anderswo geführt wird, in den Homer hineintragen wollten. Was wir verlangen, ist von nicht unwesentlichem Einfluss auf die innere Bildung und Gliederung des Gedanken- baues: dass überall in den angeführten Beispielen und manchen, die noch hinzuzufügen wären, ein logischer Zusammenhang anerkannt werde, wo die Vermittlung der Sprache ihn auch nicht mehr in genügender Weise ausgedrückt hat.

3. Haben wir bisher solche Erscheinungen der homerischen Sprache betrachtet, in welchen durch parenthetische Einfügung oder parataktische Anreihung Abweichungen von dem gewöhnlichen Gang der Periode hervorgerufen sind, so sei es zum Schlusse gestattet, auf die entwickelte Periode selbst noch einige Blicke zu werfen. Doch sind es nicht die verschiedenen Formen der regelrechten Periode, deren Beobachtung uns beschäftigen soll: die grosse Mannichfaltigkeit, welche innerhalb derselben durch das verschiedene Verhalten von Vordersatz zu Nachsatz in Bezug auf Modus und Tempus, Conjunctionen und Partikeln sich in der Sprache der epischen Poesie entwickelt, ist ein sehr anziehendes Gebiet, auf welchem Grammatiker und Erklärer uns gelegentlich zu orientiren bemüht gewesen sind, das aber seine vollständige Bearbeitung in allen Richtungen und in einer Alles übersicht- lich umfassenden Weise noch erwartet: denn der viel grössere Reichthum der Modificatio- nen ist nicht nach dem engeren Schematismus der spätern Prosa zu beurtheilen und zu classificiren. Hier versuchen wir, unserm ursprünglichen Vorsatze treu, nur solche Ueber- gangsformen näher ins Auge zu fassen, an denen auch nach der Ausbildung zur einheit- lichen Periode die Spuren der gesonderten Glieder erkennbar sind. Die vollkommne Periode ist einer chemischen Verbindung zu vergleichen, in welcher die Energie des logischen Be- dürfnisses die Theile(Vorder- und Nachsatz) auch ohne eine sichtbares Band zu einem

14) Vgl. über das Verhältniss der ganzen Periode oben S. 10.