Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch / Johannes Classen
Entstehung
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aussern Bezeichnung oder Interpunction derselben aufmerksam gemacht. Mit Recht ver- langt er z. B. T 197. im Rückblick auf B 347. die Worte und αeõςs ioruα εuõo parenthe- tisch bezeichnet zu sehen, damit der nahe Zusammenhang zwischen zeleuc Geε εςι πmηνν icra, rofe rt auzder adten nicht verdunkelt werde.

Wir wollen diesem Beispiele einige andre hinzufügen, in welchen nach der bisher üblichen Interpunction das Satzverhältniss, welches auf äusserer Anreihung oder auf pa- renthetischer Einfügung, nicht auf periodischem Abschluss beruht, verkannt zu sein scheint.

In der ergreifenden Rede der Andromache an den Hector(Z 429 ff.) fährt sie, nach- dem sie den Tod der Eltern und Brüder berichtet hat, fort:

2* 1 7 3 7* Enroo, drdo Gυμοοι εσσ παœνταο ναάα τπτνια᷑ νμο 23 7 3 ge 96». vd αoνννντοε, ν σι ιινι‿ααεος ανοœmποεεν⁸ς

. 1.. d*ν dys&eœοεd αάτον μ⁵μν εέπ αοο.

Man würde gewiss den Sinn des Dichters verfehlen, wenn man, wie es durch das volle Punct nach aouzoirns geschieht, und auch Faesi durch Verweisung auf π 130 anzu- nehmen scheint, die Worte: dro αazoirns als Gegensatz zum Vorigen für sich auf- fassen, und mit den folgenden: ανe eiy einen neuen Satz anfangen wollte. Diese letzte Bitte enthält vielmehr den Hauptgedanken; die Worte drε⁴ aoazoirne müssen als vor- aufgeschickte Einleitung dazu parenthetisch gefasst werden, ganz wie oben 235., so dass drdo in epexegetischer Weise den Grund der Bitte ausdrückt:O erbarme dich jetzt(wo ich ganz verwaist bin) meiner: du bist mir ja doch Vater, Mutter, Bruder, Gatte! Der Scholiast(BL.) scheint Aehnliches im Sinne gehabt zu haben, wenn er zu V. 429. bemerkt: Proo drdo ⁴μοα ο οασmQά αᷣdεεα οeνεηασ ε&α‿αret E uαeν νπάι πσαςος νe. Naturgemäss wird die Rede der Andromache nach der Nennung des Hector vor der rührenden Apostrophe innen halten(/◻ιτ).

1 158 ff. Agamemnon schliesst seinen Auftrag für Nestor an den Achilleus, nachdem er die Erbietungen zu reicher Sühne aufgezählt hat:

Aundirer Aions Toε dανμειννο 10 ο⁵αστεοs: roures α ε οτoα ϑeειινς ςτυιςσοs Grεννεαοανν. 1 9. ndl uot νπσποοτεν, σσν σαασαέναεκνεεενε eite

16j dαασοσeνσσεεν πσονεκνεέαστεεεοος eiνεονμαα iνα.

So wird diese Stelle noch in den neuesten Ausgaben gelesen, und durch die Inter- punction nach ννντe wie nach dret das eng Zusammengehörige aus einander geris- sen. Es braucht wohl nur angedeutet zu werden, dass duννντυναz inootiõro in unmittelba- rem Zusammenhange stehen: wie sollte denn das zat vor ixotito gedacht werden, wenn hiermit ein neuer Satz beginnt, da das nachfolgende irooriro nur Ausführung des dναι⁹νπ ist, eher freundliche Milderung, als hervorhebende Steigerung? Ist aber das erst beachtet, so wird man auch bald die eingeschobenen Worte: Aions ämdrtoy als die natürlichste Parenthese zu dνκνπ erkennen: das dομuαuασααο dem ôundoito gegenüber zeigt das aufs

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