Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch / Johannes Classen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Redeeingängen 6 161 und I. 53, und ein ähnliches, so dass auch öfter jroi und verwandte partikeln statt des uær im ersten Gliede stehen, I 254. 309. ½ 234. 244. 307. 400. 413. 14. 5 190. 159.) 1 363. 378. 385. 125. Ueberall wird man bei näherer Betrachtung unter der freiern Form der untergeordneten Glieder eins der Verhältnisse erkennen, welche die organische Periode durch temporale oder conditionale Conjunctionen in die Beziehung der Subordination gebracht haben würde.

Mehr Schwierigkeit machen für die genaue Auffassung des rechten Verständnisses diejenigen Stellen beider Gedichte, in denen gleich der einleitende Satz der Rede mit einer Adversativ-Partikel beginnt. Dennoch ist auch hier schwerlich eine andre Erklärung richtig, als die einer Prolepsis, welche überall der Lebendigkeit des griechischen Aus- drucks so nahe liegt. In einem solchen Falle wird nämlich selbst der beschränkende Einwand, der nach unsrer bedächtigeren Weise, sich doch erst dem ausgesprochnen Satze entgegen- stellen müsste, durch den vorgreifenden Drang der lebendigen Rede an die Spitze gerückt.

So fordert Helena d 235 ff. ihren Gemahl und die Gäste Telemachos und Peisistratos zum Genusse des sorgenstillenden Weins mit den Worten auf:

ArOsεl Merclds tοε†⁵ς, J 8«⁴³ oide dενν ⁹εςσσιιιν πααάεεν, drdo εκς ⁴νοts d** Zeus dycdν tsε zuxiν re dof duxrai αο drω,

* 7 1jroε νννν ⁶αννασνεᷣ αααννπννι εέν μνε αςοοασσν al μ⁵σοοι τιιμεμασες.

Der Nachdruck des Satzes, ja der wesentliche Inhalt ruht auf dem»ν αεννασσε, lasset es Euch jetzt wohl sein! Die Theilnahme an dem Schmerz des Telemachos drängt aber vorher zu der Klage über die Gebrechlichkeit und Unbeständigkeit des mensch- lichen Schicksals, die nicht leicht zu ungestörtem Genusse kommen lässt:Freilich wohl lässt Zeus niemand zur Sicherheit des Lebensglückes gelangen, in seiner Macht steht unser Leben immer! Dieser Gedanke, der die folgende Aufforderung beschränkt, tritt nun mit dem Zeichen seiner Bestimmung, dem draäo, vor diese vorauf. So wird, wie ich glaube, die Wirkung dieser Partikel an dieser Stelle richtiger aufgefasst, als in Faesi's Erklärung, der darin den Gegensatz zu den dνιοσσνν εσνυνν επαάDes gefunden zu haben scheint.

7) An der Stelle 159.

AAwlroO' od afy To*lr τ0ε 2ν⁴έαει⁵μον οεε εοmαεν,

EeTvoν τμαά̈ναα en' dordνν zor⁴ ouαν

010 d 0 49ον τπτονειεεναμαννι εοναάα̈κονπννν‿

dl*νν dνε d Setror ady enl ⁴eνoν οννννou

42doν eμαοιτοά darf nicht, wie es gewöhnlich geschieht, durch Kolon nach v. 160 und Punkt nach 161 das rechte Ver- nältniss der Satzglieder verdunkelt werden. Das erste uer(in v. 159) findet im 2⁴α v. 162 seinen Gegen- satz: dagegen stehen v. 160 und 161 mit ihrem ue und òeν in einer lockerern Verbindung sich gegenüber von der weiter unten die Rede sein wird.

2