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Der Vorgang Homer's, oder überall die Neigung der griechischen Sprache, dem lebhaft sich vordrängenden Satzgliede die frühere Stelle einzuräumen ⁵), hat grade in der hier erörterten Beziehung, und zwar ebenfalls zu Anfang angeführter Reden, auch stark auf die Prosa eingewirkt. Namentlich lässt Herodot, abgesehen von andern parentheti- schen Unterbrechungen der Periode, sehr häufig unmittelbar nach der Anrede durch den Namen, ehe er die Sache selbst einführt, den mit do eingeschobenen Begründungssatz voraufgehen. Vgl. I, 8. 30. 121. 124. III, 63. IV, 97. V, 19. VI, 11.
Ausser dem causalen Verhältniss, bei welchem, durch die ungewohnte Vorschiebung des Grundes vor dem zu Begründenden, der parenthetische Charakter sich am fühlbarsten macht, ist es ein weites Gebiet von anders gestalteten Verbindungen der Satzglieder, welche sich im homerischen Sprachgebrauch der strengen Unterordnung der Periode ent- ziehen, und in parataktischer Anreihung auftreten. Auch von solchen Fällen halten wir uns zunächst an die zahlreichen Beispiele, welche sich vorzugsweise in lebendig einge- führten Reden finden.
Am wenigsten befremdlich und auch der neuern Ausdrucksweise nicht fern liegend sind diejenigen Fälle, wo dem Hauptgedanken und dem eigentlichen Inhalt der Rede ein beschränkender und überall nur einleitender Umstand durch die Partikel uey voraufgestellt wird, so dass jener durch ein dsς oder entgegengesetzt von dem ersten Gliede eine schärfere Beleuchtung und Hervorhebung empfängt. Wenn A 257. Agamemnon auf sei- ner érππαννσασ zum Idomeneus anhebt:
Iouevei, re μeεν σeε lν dcæννέακένν eν νναιν Iεν ενν πντονεςμ νπ⁶ν α ⁷ Ʒνπ S 16" εν 0⁴νν, re e ts„εοοσιοσν οxα oν Aoyeicv oi dοιςστοοι ε νενντηει νκέονυνπd— so ist dieser ganze erste Theil sammt der weiteren Ausführung bis V. 263, doch nur Einleitung und Basis für den letzten Vers 264: 3 Ann. ödαεν τπόsε⁴ν⁴νσ, oios ⁴οοs six⁵sxν elvt.
Aber freilich müssten darnach die vollen Punkte(&εεια σννμαά) nach V. 260 u. 263 in unsern Ausgaben, in die kleineren(uεαοα rννμαμ) verwandelt werden. Denn Alles steht in nahem Zusammenhang unter einander und wirkt auf die Mahnung des Schlussverses hin. Periodisch würde hier die Verbindung etwa gelautet haben: ⁴e ds ric TTe* π ντνν— ———— obro aνινεν 6σαοο πένεκαένε. Dasselbe Verhältniss der Glieder findet sich in den
verwandeln. Das ist auch die Meinung des Scholiasten: z6 cEJe eorer, en rddα lεc,„u*re d4 1 1Aν,A A, Teιπντνεαινιοννιοο o νιεέιων Vergl. auch die verwandte Stelle 0 185 ff. wo man mit Unrecht nach v. 189 ein Punkt setzt; das folgende d deνe voy kouey enthält nach der Parenthese den Nachsatz zu v. 185.
6) Dieses allgemeine Streben des griechischen Ausdrucks das rοτέςον ³μαμιν sυuł:ʒ¹ άjf9heem xοτενοον ua Puoc voraufgehen zu lassen, habe ich nach verschiedenen andern seiten nachzuweisen versucht im Lübecker Osterprogramm 1850.


