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specifischer Wärme auch die kleinen silberglänzenden Bläschen im Innern(deprehendunt aliguando et pusulis argenti modo relucentibus XXXVII. 98) anzuführen nicht unterlässt, an denen man die Glasflüsse erkennt. Plinius selbst giebt diese Zusammenstellung mit den Worten: erperimenta Pluribus modlis conslant, primum pondere, graviores enim sunt verae, dein frigore, eaedem namque in ore gelidiores sentiuntur, post haec corpore. ficticis pusula e profundo apparet, scabritia in cute et capillamenla, falgoris inconstantia, prius quam ad oculos perveniat desinens nitor XXXVII. 199.
II.
Die schweren Metalle und ihre Verbindungen nach Plinius.
Die Metalle, welche zur Zeit des Plinius bekannt waren und von ihm in dem dreiunddreissigsten und vierunddreissigsten Buch seiner Naturgeschichte behandelt werden, sind Gold, Silber, Queck- silber, Kupfer, Zink(nur in den Legierungen mit Kupfer), Eisen, Zinn und Blei. Es soll in dem Folgenden zusammengestellt werden, was man aus der Schrift des Plinius über diese Körper und besonders die Verbindungen, in denen sie in der Natur vorkommen, entnehmen kann.
Das Gold(aurum) kommt nach Plinius im Gegensatz zu den übrigen Metallen vorzugsweise im gediegenen Zustand vor ¹), und zwar nennt er die kleinen Stückchen gediegenen Goldes strigiles. Von dieser Art ist das Gold, das aus dem Sand der Flüsse ausgewaschen wird(fluminum ramenta). Dasselbe bedarf keiner weiteren Behandlung, während das durch Bergbau gewonnene(canalicium oder canaliense) erst aufbereitet d. h. von dem begleitenden Gestein getrennt ²) und durch wieder- holtes Schmelzen unter Zusatz von Blei gereinigt werden muss ³). Die Gangart ist Marmor ⁴), in welchem es nicht etwa in einzelnen Kryställchen eingesprengt ist, wie die Eisenkieskryställchen im Lasurstein ⁵), sondern in zusammenhängenden, verästelteten Massen und Blättchen, welche die Marmorstückchen umschliessen.
Der hohe Wert des Goldes beruht auf seinen Eigenschaften, zunächst in der Unempfindlich- keit gegen die Atmosphärilien, was Plinius durch folgenden Satz ausdrückt: super cetera non rubigo ulla, non aerugo, non aliud ex ipso quod consumat bonitatem minuatve pondaas; und gegen Säuren, daher contra salis et aceti sucos domitores rerum constantia XXXIII. 62. Ein weiterer Vorzug ist, dass es sich durch den Gebrauch nicht abnutzt ⁶), dass es selbst durch Feuer nichts
1) cum eetera in metallis reperta igni perficiantur, hoc statim aurum est consummaltamgue materiam suam prolinus habet, cum ita invenitur XXXIII. 62.
2) guod alfossum est, tunditur, lavatur, uritur, mollitur XXXIII. 69.
3) ut purgetur cum plumbo coqui XXXIII. 60.
4) Marmor bedeutet bei Plinius nicht nur Kalksteine, sondern auch andere Gesteine, insbesondere krystallinische Silikatgesteine.
5) non illo modo quo in sappiro, sed micans amplewu marmoris XXXIII. 68. Der sappirus des Plinius ist der Lasurstein oder Lapis lazuli(vergl. Blümners Technologie und Terminologie Bd. III S. 274 ff); die in dem- selben fast stets eingeschlossenen, in Würfelform krystallisierten Eisenkieskryställchen hält Plinius für Gold, das er an anderer Stelle(XXXVII. 147) als würfelförmig bezeichnet, indem er sagt: lapis amphidanes invenitur auro similis quadrata figura.
6) guod minimum usus deterit, cum argento, aere, plumbo lineac praeducantur manusque sordescant decidua
materia XXXIII. 60.


