Aufsatz 
Hugo I. der Heilige, Abt von Cluny : 1. Teil
Entstehung
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gerere ingenuinae debilitati. Qui vernaculas aetatis apparatus, quo filiorum dilectio fatiscentem corpore molestias emeriti more militis demulcentes uegotiis patrem in divinum reparare quaerebat obsequium, ultro renuntiant. At victor animus floridi patris, nihil aliud ei quam virtutum materia fuit. Nonnulli pristinarum memor virtutum ampliora templi funda- namque deliciis facile carent, ab appositis autem menta quam fuerant in Cluniaco tunc locare disposuit, pauci possunt abstinere... Statuit etiam monasterii

consuetas naturae leges viritim transgrediens, quod Cluniac. ampliora ponere fundamenta, impatiens sagaci insistens studio mirifice mancipavit effectui. fratres quotidie et merito crescentes et numero Gumque propinquaret occasui, aulam imperialem angustis admodum gravari officinis etc.

nascentibus filiis inchoavit et de vita exiturus in- gressuris hospitium praeparavit ad apostolici culminis dignitatem. Affuit tamen stimulus, qui eum fortiter pupugit et adsurgere compulit architectum nostrum.

Dass diese schöne, wenn auch etwas überschwengliche Darstellung von einem obscuren auonymen Mönch herrühren solle, wird wohl niemand behaupten wollen, sie kann nur von einem so gewandten Stilisten herrühren, wie Gilo einer war. Das ergibt sich auch noch aus andern Gründen. Man achte nur auf das Epitheton»floridus«, welches nur hier und in dem mit Gilo identischen»Anonymus(§ 2 floridum patrem sibi arctius colligare decrevit) vorkommt, ferner auf den Ausdruck»ut assolet⸗, der wiederum nur diesem Stück und dem Gilo gemeinsam ist, Wir werden also nicht zweifeln können, dass uns hier ein Bruchtheil aus der Schrift Gilo's vorliegt.

Hierauf folgt nun»Nam quidam abbas monasterii...« bis»Et apostolus« aus Rainald. darauf»Huic legationi...« aus Hildebert, desen Darstellung er dann mit kleinen Aenderungen, die auch wohl dem Gilo entnommen sind, bis zum Ende wiedergibt.

Ebenso ist auch die Erzählung von der Gründung Marcigny's aus Gilo, wie sich aus dem engen Anschluss Hildeberts an dieselbe ergibt, nur dass der»Anonymus II« genauer über die Einrichtungen dieses Klosters berichtet, was allein schon für seine Priorität spricht; dann findet sich auch hier wieder ein Beiwort Omemorandi semper Hugonis), welches sonst nur noch bei dem verstümmelten Gilo§ 6(»memorati sempergue memorandi Hugonis) vorkommt.

Eine Anzahl anderer Erzählungen sind wörtlich dem Hildebert und Rainald entnommen, wie bereits Lehmann bemerkt hat.

Wie zusammenhangslos»der Sammler« seine Quellen, ich will nicht sagen benutzte, sondern zusammenstellte, sieht man daraus, dass er die Erzühlung von der Gründung Marcigny's mit den Worten»Et quia de Marcin. fundatione monasterii et constructione diximus, miraculum, quod ibi divina virtute contigit, nullo modo tacendum interseramus« schliesst und, ohne das Wunder zu er- zühlen, mit der Veranlassung zum Bau der neuen Kirche fortfährt. Man kann sich aus dieser und ähnlichen Sinnlosigkeiten schon allein überzeugen, dass wir es hier mit keiner neuen Arbeit, sondern mit einem Abschreiber zu thun haben.

Wenn nun dieser Compilator einige Geschichten hat, die weder aus Gilo, noch Hildebert, noch Rainald direct entnommen sind, so werden wir nach seinem ganzen Verfahren nothwendig annehmen müssen, dass auch diese nicht sein Eigenthum, sondern aus einer andern Quelle ab- geschrieben sind, und diese Quelle kann nur Ezelo sein. Das lässt sich an zwei Stellen mit Sicherheit nachweisen: p. 447 heisst es von einem Wunder, dass es»nostris temporibus- ge- schehen sei, u. p. 459»Vidimus et Hugonem, ducem prius Burgundiae..., qui solebat calceos ungere fratrum... Hic post certamen, quod gessit, sustinendo etiam corporalem caecitatem, tandem obtinuit aeternam quam meruit lucem, et suaveolentia nobis exempla reliquit.« So konnte von allen Biographen ausser Rainald nur Eaelo schreiben, der noch unter Abt Hugo Mönch