dore y 1 uerasu Aoing re ul Aipoirg ptronr,(potential bei einer in milder Form aus- gesprochenen Behauptung).
Merkwürdig ist die einzige Stelle, wo dore mit Indicativ und Infinitiv nach einander verbunden ist, III 36: 0d 8 9eOdnorres varaxguνouo o„ Koĩον eni r⁴ε mτν 16„%, dore 7 10 uerasuαινd-, 100 Kaußuon au enddyréy 10„ Kooloov, 01 enſværrsg ad⁵ν dc Adxανοvra S⁴᷑ννμσ Ko00b, 7» 38 20 1ᷣ⁊τ‿⁴ανεκεέ mO¶m1⁸ε 7094 ιν,„ T6re æraxοοσαα Die Concinnität des Satzbaues würde am Schlusse statt des Infinitivs das Futurum verlangen entsprechend dem voraus- gehenden A4uαννovrat; aber es ist anzunehmen, dass der Schriftsteller bei der Länge und Un- übersichtlichkeit des Satzes aus der Construction gefallen ist und deshalb am Schlusse statt des Indic. Futuri den nach dore ja ebenfalls zulässigen Infinitiv gesetzt hat. Abicht sagt hierüber:„aaraxodoαν abhängig von ⁴ors, welches oben mit dem Indicativ(Aνακάννοντεα² ver- bunden ist, dem hier der Infinitiv(wταꝓτςσα) parallel steht. Beide Constructionen sind nach dore zulässig“.
Wie bei dς, so findet sich auch hier vereinzelt der Imperativ IX 42, wo Mardonios redend eingeführt wird:... ræuτ 8 ciexæ rijs airing 00„ dnod⁵ 0. Gdorε ναμε̈ανν ⁶σι rνeννά᷑νονασ 60„ι εέ⁴⁶ νυες lοωmφον, 10209⸗ 100 de Elex d„ n9εεςσοσιειυου„α EAſ dore ist mit„also“ oder„daher“ zu übersetzen und steht an der Spitze eines Hauptsatzes. Die Verbindung mit dem Vorhergehenden ist ganz lose, ja fast völlig abgebrochen, was daraus hervorgeht, dass in den Ausgaben vorher der Punkt als Interpunktionszeichen gesetzt ist.
Man kann die Fälle, wo dore mit einem Modus finitus steht, in zwei grosse Gruppen einteilen:
1. engere Verbindung mit dem Vorausgehenden, vermittelt durch ein Demonstrativum, 24 Beispiele.
2. losere Verbindung ohne Demonstrativum, 29 Beispiele.
Nur ganz wenige Fälle lassen sich keiner dieser beiden Kategorien zuteilen. Bei den Beispielen der ersten Gruppe übersetzen wir ors mit„dass“ nach einem vorausgehenden„so“ und wahren damit im Deutschen die Form des Nebensatzes, bei der zweiten Gruppe wählen wir die Form eines neuen, selbständigen Hauptsatzes und übersetzen Gore mit„daher“ oder „also“.— Beiden Gruppen aber ist gemeinsam, dass die Abhängigkeit vom Hauptsatze und Zugehörigkeit zu demselben gelockerter ist als bei dore mit dem Infinitiv, und zwar bei der zweiten Gruppe in noch höherem Grade als bei der ersten.
Wehmann giebt eine Einteilung, die sich mit der von uns oben angegebenen teilweise deckt.¹ Er gruppiert so: dore mit Modis finitis hat Herodot
a) bei vorausgeschicktem demonstrativem Pronomen oder Adverbium. Dies ist so allgemein ausgesprochen nicht richtig, weil, wie wir gesehen haben, die Demon- strativa auch vor dore mit dem Infinitiv sich häufig finden.
b) wo obro dors einen Begriff bilden und ebenso gebraucht sind wie das einfache doreé. Diese etwas subtile Unterscheidung bildet den Ubergang zu
c) wo das einfache dore nur ganz lose an das Vorhergehende sich anschliesst und dem lateinischen itaque entspricht.
Wenn Walther? sagt, dass dore mit dem Indicativ(Modis finitis) nach den demon- strativen Ausdrücken ourc, rooοντs, 6—e, 60e doppelt so oft gebraucht werde wie ohne vorher- gehendes Demonstrativum, so stimmt dies nicht mit meiner obens angegebenen Zählung überein, wonach unter 49 Fällen mit dem Indicativ(ohne α) nur 22 mit Demonstrativum, 27 dagegen ohne ein solches sich finden. Diese Verschiedenheit rührt daher, dass Walther alle diejenigen Beispiele nicht mitzählt, wo dore mit dem Indicativ bei ganz loser oder fast völlig abgebrochener Verbindung mit dem vorausgehenden Satze nach einem Kolon oder gar nach einem Punkte steht, wie I 8, VII 197, IX 22 u. a., wo in den Ausgaben teilweise e in zwei Worte getrennt ist. Daher kommt es, dass Walther im ganzen nur 118 Beispiele des consecutiven dore zählt, Wehmann und ich dagegen über 130, da wir jene Fälle mitrechnen.
Wehmann p. 15—17. ² Walther p. 21. 3 p. 20.


