Aufsatz 
Syntaktische Bemerkungen zu Herodot / Nehmeyer
Entstehung
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einer Bedingung abhängig gemacht ist. Das Beispiel ist schon oben teilweise angeführt: lyaαι οzꝑνυira ou devi rερ υμμιν o³³²τν οre,&l ui nοοƷααρραeνέμιυν rος οος ri 5005, 5 rous urανα σ̈ᷣεννν ⁵νάσ udeνα dνν σρν χ!(γ]⁰⁶⁸⁶ςεςαναν.

Die Stelle des Consecutivsatzes ist nach dem regierenden Satze, in zwei Fällen zwischen den Teilen desselben, III 48: Irreneldντο roi roareuατo 05 t αον, rs pνεέςσασαι Kooiνϑισι mðυιιπα, ebenso V 105.

Über die Negation im Consecutivsatze lehrt bekanntlich die Grammatik, dass bei dore mit Infin.*, bei ore mit Verbum finitum os zu setzen sei.

Diese Regel finden wir bei Herodot im allgemeinen bestätigt; einige Ausnahmsfälle sind kurz anzuführen und womöglich zu begründen. In dem schon mehrfach angeführten Beispiele III 105 und in IV 184: vrvνσ oJoQdͥꝛ(ouro dr ri lsyεraνo(r 695), ds rd zoguds irod odu old re&lvih(fast= aduværa) finden wir nach einer oratio obliqua ou, wo wir u erwarten; es ist hier jedenfalls die Form der Negation aus der oratio recta beibehalten. Dass in diesem Beispiele ⁰ε, nicht dore steht, macht prinzipiell keinen Unterschied. Wie in dem letzten Falle 00½ 0ld rs, so ist auch I 189 ou goezouoas als ein Begriff anzusehen= 466 xue, ebenso VIII 52 ou dvvdusvon etwa so viel als ddυυναov. Regelmässig dagegen ist III 23, obgleich auch in der oratio obliqua und auch mit lis re: à⁵νενεςασ τ⁸‿˙ ⁶αοο.[.. 00 T0)d 11 ι εαι0⁴ε νQ% ε⁵υμαόαα νατ‿⁴ανονοον, Gorε ³⁴μm⁴εένυ ονν½ꝙτε&luναiν εᷣ αάũ ον Ʒνmπ³αενν.

dore mit Verbum finitum in consecutiver Bedeutung

hat Herodot 56mal:

a) mit dem Indicativ ohne dy, wenn die Folge wirklich stattfindet, 49 Beispiele: I 8, 32, 75, 96, 98, 105, 155, 185, 192, 193; II 19, 87, 120; III 12, 50, 57, 59, 104, 159; IV 32, 152, 159, 199; V 16, 91(?); VI 27, 46, 83, 120; VII 9 9, 167, 118, 170, 174, 187, 190, 191, 197, 233; VIII 29, 99, 140, 143; IX 11, 42, 67, 80, 118, 122.

b) Imperfectum mit α 2 Beispiele: II 22, 43.

c) Optativ mit ν 3 Beispiele: II 16, 173; IV 75.

d) Indicativ Futuri und Infinitivus Praesentis III 36.

e) Imperativ IX 42.

Unter diesen 56 Fällen zeigen folgende 24 ein vorausgeschicktes Demonstrativum: 1 32, 96, 98, 185, 192; II 87, 120; III 36, 50, 57, 104; IV 75, 159; V 16; VI 46, 120; VII 16, 118, 174; VIII 29, 99; IX 67, 118.

Was, die Tempora des Indicativs betrifft, so finden wir das Praesens in 13 Beispielen, Imperfectum mit und ohne ιν 12, Futurum 5, Acrist 16, Perfect 2: III 57 und V 91(0), Plusquamperfectum 1: I 192, Aorist und Imperfectum 1: III 50, Perfectum und Praesens 1: IV 199.

Als allgemeines Beispiel führen wir an I 155, wo Crösus zu Cyrus spricht: raxeνς o†ρα, αoαεν, pvvaro drr d»⁴ςσσν υυνιαα νεᷣνοvrac, doοrs od⁴εν εικοοι roνεοονταιν μl& οσττασ. Für die Fälle, wo ein Demonstrativum vorausgeht, sei citiert I 32, wo Crösus den Solon also anredet: QQ Eerye Ad νæe, d'νμεrεε ευdοεεν od Gαυeν⁵ενοοντα εέςσ◻τ‧ εμυ⁹⁶]ν, 0098 101TOH Aνο deεονςα μες Smνονν⁶σας;

An den beiden Stellen II 22, 43, wo auf dors das Imperfectum mit ày folgt, will der Schriftsteller die Nichtwirklichkeit bezeichnen, II 22: eni ds Tνυνν νπ᷑ᷣοos nuga ruur 0 Toαέν εντe Suε.φυα, dore, si ε. 2Q ,˙οε, Lsro dy raõra 10 zο. Dass Herodot hier thatsächlich irrt, ist für die grammatische Beurteilung der Stelle nicht von Belang. Ahnlich ist II 43, nur fehlt hier die hypothetische Protasis: oοre rouroν dy zai udνo ενυν½ ꝙτα uoara Eεnigréaro ol Aiyuννιτiοιν r Hoοzlsosdaher würden die Agypter die Namen dieser Götter besser kennen als den des Herakles(wenn sie nämlich ihre Kenntnis von den Hellenen empfangen hätten).

dore in Verbindung mit à und dem Optativ kommt, wie oben gezeigt, dreimal vor, und zwar einmal Opt. Praes. nach Ind. Praes., einmal Opt. Praes. nach Opt. Aor. und einmal Opt. Aor. nach Ind. Praes. II 16: Toõ flra dsε rourou zurd 10 deu eεοοσꝙνταν ο Neiloc,

4 p. 19. ² Wehmann p. 59 u. 60.