Aufsatz 
Syntaktische Bemerkungen zu Herodot / Nehmeyer
Entstehung
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Dietsch dagegen ⁶re: Oi εν akaueν EA-fve... 2 rο⁴αOσσο ↄ⁶σνμν⁴μον α&νõ⁶ðάeωνντιο, dg Svεοι νν ꝗroar*ον ooνε νυινππ αι mwƷ²η̈νον τ τοοsειμμᷣ νν ναᷣνꝓσνꝙμαν In einem Falle geht ein negativer Satz voraus und tritt auch die Folge nicht wirklich ein, I 199:æd rdd rourov oux ourc s yu rit 8 d⁴ασςισε, ςο μ 2ἀᷣιμάεμ Eine beabsichtigte Folge nach noies, sodass man den Nebensatz ebensowohl final als consecutiv auffassen kann, liegt vor I 209, wo ο να durch epanaleptisch fortgesetzt wird, zugleich das einzige Beispiel ohne vorausgehendes Demonstrativum: nolse ö*οςα nsdv Sy räde æradrosεννσιε:νοο εν⁵ννοͥ 0([A8, αάτασντν⁄σρ τν νααα ς εεννν. Von diesem Beispiele ist es mir zweifelhaft, ob es hierher gehört.

Wie nahe ourc dc und odre dore sich berühren, sieht man aus VIII 99: j n0⁴eωα y- ysAin*...&TEHνε od rο dϑν IIagoοειννν roνs undειρνοεένa, d⁸ ras 50odg Lοενm⁷ 01r698Gæαν; gleich darauf im selben§ folgt: ει deuréον yysaAtn gupéges ourco dore... zxrεοεμαντο. Ein Unter- schied in der Bedeutung kann hier schwerlich festgestellt werden.

e) ςα mit dem Infinitiv.

Das consecutive mit dem Infinitiv hat manche Berührungspunkte mit dem be- schränkenden(restringenten) oder umschreibenden(circumscriptiven) Gebrauch dieser Partikel mit dem Infinitiv, wie wir ihn bei Herodot häufig finden, z. B. II 24 eαυ m5e⁶αα, II 25, 1 34, II 8, VI 95: ⅜ς m2ει⁴έςννν⁵ενμαι ϑονεεεν, VII, 24: ενυντ εμμι¶moωιιιμαάααιμεμ νον ⁵ευασακνεν, II 10 σ ε lvar G.εμχGO0_wßsdra εꝓ⁴!(†ςσι οσυαιεααει νsoweit es gestattet ist, dieses Kleine mit Grossem zu ver- gleichen. Auch diese beschränkende Bedeutung ist offenbar, wie die folgernde, aus der ver- gleichenden(comparativen) Bedeutung von hervorgegangen.

e consecutivum mit dem Infinitiv hat Herodot in 5 6 Fällen; III 146, IV 184, II 135, VII 24, II 762), II 28(?) Bei dore, wo die Beispiele viel zahlreicher sind, werden wir uns bemühen festzustellen, in welchen Fällen der Gebrauch des Infinitivs stattfinden muss, und wie er sich von dem der Modi finiti unterscheidet; vielleicht lässt sich aber schon hier bei σ an diesen wenigen Beispielen etwas derart nachweisen. Im ersten oben angeführten Falle finden wir ε mit dem Infinitiv nach einem negativen Satze III 146: Marddοις ιase 10 A0ν(ds 1ενν mοεςο), od&& roν†o àαον ἀs⁶ιενοο, σ ddεαιν τmεεμαωυντον dνννασμυιντνεο 2osονα riys 5σέιε⁶ο⁸. Ebenfalls ein negativer Satz geht voraus II 135: PodGα.... 46yAdAο Snrijcaro Toduxu᷑n ds slο odmey, drdg obs ds ε ugaꝶαd roαᷣ εεινεςσνα. Hier steht, d⁴ mit dem Infinitiv zweimal, zuerst in beschränkendem, dann in folgerndem Sinne:Sie hatte sich ein grosses Vermögen er worben dafür, dass sie die Preigelassene Rhodopis war, aber doch nicht so gross, dass es für den Bau einer solchen Pyramide ausgereicht, hätte.

In einer oratio oOblid ua steht IV 184:(r0 6008), vudd» 00rG 1) ι ‿rat. dc rdc oον⁴ς αo ou old re&luα ¹ε⁴sεαασσασ. W eshalb steht hier0b*, nicht u⁶? Jedenfalls weil die Negation nur zu dem einen Begriffe old re gehört; ou⸗ old rs ist gleich dduúνvra. Das vierte Beispiel ist VII 24: 6 νασαιφά gafsus daouee/ dα⁴oον ⁸dνοοσσ ds J7 rOujorac n³εεεννιμμου ενςα- rOεομιεναα. Auch hier kann man wegen des vorausgehenden enéeus mit dem Infin. eine oratio obliqua annehmen.

Diese 4 Beispiele führt Thomas! allein an, und ich muss zugeben, dass die anderen zweifelhaft sind, denn in II 7 fehlt in den besten Handschriften.o. Die Stelle lautet: ij udr yd&c IHioar doô ννεέον ruder nsyrsxaidena drudν(dο) 4) glva ειντιαιιοzm lw¶kÿk(n 2uAcν; dc ist auch grammatisch zu entbehren. In dem anderen von mir oben angeführten Falle II 28 ist 1 vielleicht besser in comparativem oder beschränkendem Sinne aufzufassen. Der Wort- laut ist: ouro L» J) 6 Pausurid ie dnéqpats. 6bc αν Qμαάτανοενεμιν, d rivde raur-, ouαee lo- Tοας αα παχααοοοmηνꝙꝙ dg α ναάͦανοαιν ist hier wohl nicht zu übersetzen,sodass ich be- merke, sondernsoweit ich es verstehe.

Während wir vorhin bei de mit einem Verbum finitum in allen Beispielen mit Aus- nahme eines zweifelhaften ein vorausgehendes Demonstrativum(odrτν,. r⁰oc) fanden, ist es hier bei mit dem Infin. nur zweimal anzutreffen, III 146 às roöro und IV 148 oöro; ab- gesehen von dem sehr zweifelhaften Falle II 28(ou τα). Doch lässt sich hieraus bei der ge- ringen Zahl der Beispiele kein sicherer Schluss ziehen.

Merkwürdig ist ein Fall, wo æ mit dem Imperativ vorkommt, VII 172: el 1 mομιετe, intoraoεᷣ νμέ̈aςι ναονονςσμινν 11οωωw⸗. Man könnte hier vielleicht consecutive

¹ Thomas p. 45.