Aufsatz 
Syntaktische Bemerkungen zu Herodot / Nehmeyer
Entstehung
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Erreichung der Absicht genau bezeichnet, ist, III 61: 100TOv 10» dνιοσσ Aναmνννννᷣσαꝓς ι μ‿eοο IIari- Seid α, oi aurdg navra diαngijset,&ide dye⸗ 10ν dæœανzνio 906rov.

Dagegen gehört, nicht hierher VI 18: 9A⁴, 7 oynj r6ν IIooοιοων νευνrx atl 5αασσ 9 ⁸ε 7 ouußoai, G0G 0dr dmπιοννοοτmςοαι εα¶ τον πτπαη ν σμπeτμovre. Denn aus der Negation oox in dem Satze mit ist sicher zu schliessen, dass der Sinn nicht final sein kann; es ist vielmehr ein von ν‿ααιτ abhängiger Aussagesatz und u mitdass zu übersetzen. Ebenso ist es wohl IV 158: nαραασαιινυσιέμ ο Aisue, dic tlg dustvovaG dεουσ, dνε̈νναeν☛εαταzμεεν. .αοαnτεςνα hat hier die Bedeutungunter Bitten erklären, dass....

Im vollständigen Absichtssatze ist ³c bei Herodot häufiger.

Wir haben hier zu unterscheiden, ob im Hauptsatze ein Haupt- oder Nebentempus steht, ferner: ob im Absichtssatze der Conjunctiv oder Optativ angewendet ist, drittens: ob ohne α oder mit àv.

Der Conjunctiv bezeichnet, wie oben gesagt, das Streben nach Verwirklichung der Absicht, der Optativ dagegen drückt die Handlung des Verbums als etwas rein Gedachtes, lediglich Subjectives aus. Ob die grammatische Regel bei Herodot zutrifft, dass nach einem Haupttempus der Conjunctiv, nach einem Nebentempus der Optativ steht, werden wir aus der Zusammenstellung der Beispiele ersehen.

Durch das Hinzutreten von v wird bezeichnet, dass das Eintreten der Handlung von irgend welchen Bedingungen abhängt. Es wird also beim Conjunctiv die Wirkung haben, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung eingeschränkt wird, beim Optativ dagegen ausdrücken, dass das rein subjectiv Gedachte unter Umständen sich verwirklichen kann.

do mit dem Conjunctiv:

1. ohne dy. a) nach einem Haupttempus 8 Fälle: I1(wo soro im Hauptsatz zu ergänzen ist), 155, 159(dem Satze mit Tua subordiniert), III 140, IV 97(in der or. obl. 1. 187, V 20, IX 111. 2. B. I 155: u0o*ο s Gνννυρνν ⁶τοον rddε aurofc éntrasoy, d0& αμἀhnoorscο arjre dινι τοο ευνσισοσ IV 97 steht ν schon im Hauptsatze, also ist es im Finalsatze überflüssig.

ů) nach einem Nebentempus 3 Fälle: 1 46, VI 49, IX 104. Z. B. 1 46: dafneuns ds nsibeuuevos rOν νμακνννον,, r ¶ραðισυεν, d,&t&οεννοωντa r απb 8vεεεν, Sneloyral ꝗoꝓsa dεντεαα πωινꝙ.. Auffallend kann es hier erscheinen, dass der Modus des Absichtssatzes sich nicht nach dem des eingeschobenen Bedingungssatzes, dem Optativ, gerichtet hat. Wenn Thomas p. 27 sich wundert, dass an dieser Stelle dem ς nicht αν zugesetzt ist, so scheint er übersehen zu haben, dass durch den Bedingungssatz*νυοσεσεε das αν überflüssig gemacht ist.

2. mit dy a) nach einem Haupttempus 5 Fälle, darunter 3 in der oratio obliqua: 1 5(or. obl.), 11, 24(or. obl.). 36(or. obl.) III 85. z. B. I 11: τν σε αεlναα uτν μeνπ‿σμάνν de?, Gg ⁷σmĩ⁶ον 0, à 11 ε d.

b) nach einem Nebentempus ein Fall IX 7 8: võr öri raros drοατνν ιι ⁴ν enεsενιιαασνν³ νμααςας νεμνμeινν, h duν τνν dορμαονσειναιεαα εντ rriν.

Wir sehen, dass Herodot den Conjunctiv überwiegend nach einem Haupttempus, doch in seltenen Fällen auch nach einem Nebentempus setzt. Der Optativ dagegen findet sich nur nach einem Nebentempus.

e mit dem Optativ. 1. ohne av: nach einem Nebentempus 4 Fälle, V 33, VIII 16, 76, IX 51, z. B.

V 33: àox rac veo e Kaunaoæ, dc erd'ie» 8⁰96*ε C Tr) Naãon Jas620.

Zweifelhaft ist IV 135: n9⅓ G0,0, riοε d*αααον Crtzu⸗) ς τσςσ αμινντ◻σν τ Qααχναρ roð oroaros ndννσωνασννσ 2⁴1 rονν 29,, 00 rO dS.... 6Gαo. Hier möchte ich Stein folgen und ς, das in den Handschriften fehlt, weglassen. Es wären dann ε⁴ο und é οiαντιο absolute Optative in der oratio obliqua.

2. mit à: nach einem Nebentempus 6 Fülle, 1 152, V 37, VII 176, VIII 7, IX 22, 51, z. B. V 37:(Aoioraνονο) lcovouin enoiss Maij, dc rderec oi NMA7j¹00 gνvαntdralaxro.

In einem Falle findet sich nach einem Nebentempus Wechsel Zzwischen Optativ und Conjunctiv, I 185: Smolss ds drεꝓρrea radra, 6 rαχ S00⁶ε τεοος 4n... al 0l n4601 ε⁶ 0XO2εε εές τνχði Haραααέ να,&& I rGν παον εέεέννται μιο⁵οςοσ ri Aldvnc aazoij.

¹ Heiligenstädt I p. 55.