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Elyvec nomdéovrac c uyn“ 50½joεια ν ρεmνοrde s sνꝓσρνν xᷣαs. Hier haben wir nach einem Nebentempus Wechsel zwischen Optativ und Conjunctiv.
Ich habe oben zu den andern Beispielen hinzugefügt die Stelle VII 102: dαν ,νε Gσναρ dαmßοσσσσασιν mννro(us) eεdeνsec radra Agyovra, rd 2 ενσοαιμν⁶ςσ τεε ενονν υmν σσι αααεra, wo im Nebensatz der Ind. Futuri steht. Dieses Beispiel, von dem es zweifelhaft ist, ob es hier- her gehört, erklärt Abicht folgendermassen: 2, welches mit adoνσerai zu verbinden, ist gesetzt, weil der Relativsatz dem Gedanken nach die Bedeutung eines Folgesatzes hat: navro- ⁴ε nesuεiς oiro(= radra) léyovra, dors ⁴μ m/½, eεeνν rννα αναεαναάσν.
Unter den angeführten Beispielen ist eins VIII 106(siehe oben), wo auf den Inhalt des negativen Absichtssatzes im voraus hingewiesen wird mit den Worten: r ν⁴ε&lveuu. Dies ist sonst im parataktisch angefügten Satze mit urj nicht der Fall, findet sich aber, wie wir sehen werden, sehr oft bei den eigentlichen finalen Nebensätzen mit Tva, dc, öwwe und bezeichnet immer eine enge Verbindung der Gedanken zwischen beiden Satzteilen.
Im Vergleich mit dem hypotaktischen 7να ⁶ι/, 1, ö 1 wist übrigens das para- taktische u bei Herodot selten, wie wir später an der Zahl der Beispiele sehen werden.
Ganz selbständig und unabhängig finden wir u*/rZéebraucht in 3 Fällen, VII 10: u* viõ odro péwyra. wo es einen negierten Wunsch einleitet, und ebenso IX 87:*αεων vex„ ¹ Boucrtn aA6* GαƷeOe0/ cQ2wGG§vGã— VIII 109:„εαεκντι sς μ õᷣzfizυιναν ẽdag peuyovras hat mehr adhortativen Sinn.
Besonders häufige Verwendung hat das parataktische sbei Herodot in den Be- fürchtungssätzen gefunden, denen wir deshalb einen besonderen Abschnitt widmen wollen.
n nach Ausdrücken des Fürchtens und der Besorgnis.
Diesen Gebrauch habe ich durch 51 Beispiele belegt gefunden: I 9(zweimal), 77, 84, 155(dreimal), 156, 165, 199; III 30, 62, 65(zweimal), 78(zweimal), 119, 130, 135; IV 97, 140; V 16, 79, 92 0; VI 9, 77; VII 52, 53, 149, 157, 163, 191, 218, 220, 235, 236, 239; VIII 53, 63, 68„, 97, 141, 144; IX 76, 18, 45, 46, 53, 90, 101, 109.
Hierbei sind allerdings 4 Fälle eingerechnet, wo der Ausdruck des Fürchtens oder der Besorgnis nicht wörtlich vorhanden, aber dem Sinne nach leicht zu ergänzen ist: I 199: ou ydo αhMᷣ̅άeQmccyrat, III 62: od, 2⁴ rτ τοι εέν νε&xeενονυ νε⁴ εοον αναο—*:, V 79: dlld odor 2„ od roντο r XO„οεαιοον, VII 53: 16ν„οατναυσαευν, Ou ſ rᷣ 1‿ ν‿o oroaròc driori 0T dνϑσασινρνν.
Unter den Ausdrücken des Fürchtens ist am bäufigsten deticaç, sdeida u. s. w., ferner dsνςν lverat, delvoi écoονrat, deu⁴ᷣrεον ενοιεννν, J dJetνν, deuαασννα ροεοσιαμαι οοο⁶εο „εταο⁶σει,*1ν αμeρ˙ιο⁶ει σmeeο‧ εςι οπάοαeναοωιοι³⁶ενν nxro; AAnito, 2mxε⁶νυνον νν, monrev.— Sehr nahe stehen diesen die Ausdrücke der Besorgnis: oovrico, 2⁵ιeιμμαι mπιάσέονααχι, ναυ*Mοοε⁷. Die von solchen Verben des Sorgens abhängigen Sätze, auch mit und öncc, wie wir später sehen werden, nennt Weber„unvollständige Finalsätze“. Wir rechnen sie hier den Befürchtungs- sätzen zu, von denen sie sich kaum unterscheiden.
Nach Hauptzeiten steht der Conjunctiv im Befürchtungssatze in 13 Beispielen, von denen wir eins als typisch anführen wollen, I 9: m4φoeë, 1m ı rolo εέε a ντ l᷑soc.
Nach Nebenzeiten steht der Conjunctiv in 29 Fällen, wie I 84: on„do„ dei„⁶ν, ærd roοdτο ⁴ι ας oe. Unter diesen Stellen sind 3, wo im Hauptsatze ein Praesens historicum steht, III 30, V 92 9, VII 236: Agyee derd roõron Arau‿αμεννναν... deloac 1 ðew*αννοι—νi S„c I04EEE’ TAuT⅞.
Nach einer Hauptzeit steht der Optativ nur einmal IX 90: aurot re, et re unonreuovot u*) d64 u rouc οdyεν, Eroi⁴αονι εκνα... 6½ ο0&να, freilich in einer oratio obliqua, die von einem vorausgehenden οe abhängt.
Nach Nebenzeiten steht der Optativ in 4 Fällen, III 65, 135, VII 239, VIII 53: r)* d„ oöre rig&puνdaodPe our, A„1mπμασααε, u or& ric zard radra daßatr dαeρα.(Weber giebt bei diesem Beispiele, das er auf S. 130 richtig abdruckt, den Conjunctiv an, jedenfalls infolge eines Druckfehlers).
Dazu kommen die 4 oben angeführten Fälle, in denen kein Verbum vorausgeht: I 199, III 62, V 79, VII 53.
Aus dieser Statistik ist die merkwürdige Thatsache zu entnehmen, dass Herodot im Befürchtungssatze nach Nebenzeiten viel häufiger den Conjunctiv setzt
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