28 Bleiche, hintere— Bockshöfchen— Brand.
Bleiche, hintere.
2. Hübsche Pforte mit Kartusche(zwischen 1750 bis 1760). Die profil. Gewände im oberen Teil im Bogen etwas nach rechts oder links ausladend; für diese Zeit charakteristisch vergl. Seilergasse 6(Mittelstück), Kapuzinergasse 20 und öfters.
16. Einfache Barockpforte mit Oberlicht, am Gewände stark profilierte Stäbe, die auf Voluten mit Akanthusranken stehen. Mitte des 18. Jahrhunderts.
18. Geschnitzte Haustüre.
28. Kleines Hoch-Relief. Hl. Johannes Nepomuk. Mitte des 18. Jahrhunderts.
47. Jungfrau Maria auf der Weltkugel mit der Schlange (Holz) unter kuppelartigem Baldachin, mit seitwärts gerafftem Vor- hang. Mitte des 18. Jahrhunderts.
67/69.(Schaab II, 298 antiq. Wanderg. f. 147.) Zwei Haustüren, einfache Torflügel mit Schnitzerei,(Louis XVI.). An Nr. 67 auch einfacher Balkon. Am ersten Stock reicherer Fries aus Vasen und Rankenwerk. Nach Schaab ist der kurf. Oberst- Leutnant und Baudirektor Schneider der Prbauer dieser Häuser. Über Schneider s. u. bei Emmeransstrasse 41(Breidenbacher Hof). In diesen Kreis von Bauten gehören auch noch Clarastrasse 13, Schöfferstrasse 7, die Häuser im Weihergarten und in der neuen Universitätsstrasse.
Bockshöfchen.
1 110. Im Hofe rechts z. T. eingebaut die Reste der Chorapsis der hl. Grabkirche(romanisch) vergl. Wagner-Schneider, geistl. Stifte II, 277 f. und Grundriss auf Tafel XI. Die noch erhaltenen Reste gehören jetzt zum kgl. Fortifikationsgebäude(Militär).
Brand.
1. Einfache zweistöckige Barockfassade, im untersten Stockwerk, Pforte und zwei mit Kartuschen verzierte Fenster. Reicher ist der Ausbau des Mansardendaches mit Giebel und Lukarnen. Zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts; im oberen Stockwerk soll eine Stuckdecke sein.
2.„Isenburg, Isenberg, Eisenburg.“ Ausführlicheres bei Schaab I, 484 f. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte es den Kaufleuten und war ihr Versammlungsort„Börse“(Schaab); das


