Aufsatz 
Verzeichnis der Kunstdenkmäler der Stadt Mainz : 1. Teil. Privatbesitz
Entstehung
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20 Bilhildisstrasse Birnbaumsgasse.

17. Einfache Barockfassade mit kleiner Muttergottesstatue, auf der darunter befindlichen einfachen Pforte die Jahreszahl 1771.

Birnbaumsgasse.

3.Zum gekrönten Kreuz, dieses Haus gehörte zu den Gudenus'schen Zinshäusern. Einfache Pforte, darüber eine vier- eckige Tafel mit der vergoldeten Reliefdarstellung eines doppelten Kreuzes mit daraufgesetzter Krone, um 1700, Schaab I, 499. Das gekrönte Kreuz ist dem Gudenus'schen Wappen ent- nommen. Vergl. das Grabmal im Chor der Emmeranskirche (Schaab II, 225), über Gudenus Schaab I, XV ff.

4. Uber der einfachen Barockpforte mit Oberlicht befindet sich auf einer rechteckigen, zirka 90 cm hohen Platte in starkem Hochrelief Maria mit Christuskind, auf Wolken thronend, aus den Wolken schauen oben von links und rechts zwei Engelsköpfe. Sehr gute Arbeit, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts.

5.Zum Birnbaum(Schaab I, 533), ehemal.Zum Maulbaum*). 16 DIES 67 Am oberen Stockwerk auf der Haus- 3 ecke zwei Tafeln: auf der linken HaYs STEITII vergoldetes Relief eines Birnbaumes IN GOTTESHAND mit Früchten, auf der rechten in ZVM BERBAVM vergoldetem Barockrahmen neben- stehende Inschrift mit vielfach stark 18T ES GENAND in vergoldetem Barockrahmen le- GOT BEHVED gierten Buchstaben und die Jahres- 28 zahl 1667. Im Erdgeschoss darunter E8 VOE FEN W En Reste einer spätgotischen Pforte. WASER VND Im Hofe(von der hinteren Christophs- BRAND gasse 6 aus zugänglich) Relief: hl. Familie in Rokokorahmen, zweite Hälfte 18. Jahrhunderts(mittelmässige Arbeit).

*) Nach 1554 verlegte Franz Behem seine Druckerwerkstätte in den Maulbaum. Der Winterteil der Wildschen Postille vom Jahre 1556 trägt die Angabe:Mayntz druckts Franciscus Behem zum Maulbaum. Wid- mann. Eine Mainzer Presse der Reformationszeit, S. 11.

7. Muss ein adeliges Haus gewesen sein, über dessen Er- bauer und Namen bis jetzt noch nichts ermittelt ist. Aussen: ein- fache Barockfassade mit unregelmässigem Grundriss. Im Innern: im ersten Stocke Stuckdecken(stark übertüncht). Besonders reich ist die Decke des grösseren Saales, der jetzt durch eine Zwischenwand geteilt ist; das ovale Spiegelfeld in der Mitte war ursprünglich bemalt; rechts davon ein quergeteiltes Wappen mit