Aufsatz 
Verzeichnis der Kunstdenkmäler der Stadt Mainz : 1. Teil. Privatbesitz
Entstehung
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Ballplatz Balthasarmalergasse Bauerngasse. 15

7.Zum goldenen Ochsen. Hauspforte, deren Gesims von zwei schön verzierten Konsolen getragen wird. Glattes Gewände. Auf dem Felde unter dem Gesimse sind noch die Spuren des weggemeiselten Ochsenreliefs erkennbar. Die Inschrift ist erhalten:

ZVM GOLTNEN 0CHSEN.

Auf der Rückseite des Hauses befand sich vor dem Umbau der Rest einer Holzgalerie.(Photogr. in der Sammlung der städt. Gem.-Gal.)

Balthasarmalergasse. Ueber den Namen der Strasse s. Schaab II. 287.

1. Jungfrau Maria, eine Lilie haltend, in einfacher Nische. Mitte des 18. Jahrh.

Bauerngasse.

3. Ehemals zumDienheimer Hof gehörig. Nach der Strasse zu schwerer Spätrenaissance-Giebel(um 1625, vergl. den Giebel Quintinsstrasse Nr. 12). Im Hofe drei elegante Renais- sancefensterf mit gebrochenem Giebel, in dessen Mitte auf einem Sockel mit Diamantquader eine spitze Pyramide steht. Am Sturz Zahnschnitt. Treppenturm mit Wendeltreppe.(Schaab I. 456 u. 547. S. zu Mitternacht Nr. 3.)

5.Zum grossen und kleinen Löwen. Schöne Haus- pforte f mit Oberlicht; der sie nach oben abschliessende flache Bogen wird von drei Pinienäpfeln bekrönt. Mitte 18. Jahrh. An der Torfahrt, die nach der Mitternachtsgasse führt, befindet sich eine Kartusche mit einem Cherubim, in dieser eine Haus- marke mit den Buchstaben B. R.(S. Tfl. XXI.)(Ein Kaufmann Balthasar Rossi bewohnte 1800 das Haus.)

7. Kleine, gekrönte Muttergottes mit Christuskind; in der Rechten hält sie das Szepter. Auf dem Sockel ein geflügelter Engelskopf.

9. Hübsche Hauspfortef mit Oberlicht. Der Sockel der Pilaster ist mit flachem Akanthusrankenwerk verziert. In der Mitte des Türsturzes groteske Maske. Der Sturz des Oberlichts ist mit Laubwerk geschmückt. 1. Viertel des 18. Jahrh.