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faßte und die menſchlichen Zuſtaͤnde klar uͤberſah, giebt uns auch uͤber die Eleu⸗ ſinien den beſten Aufſchluß, wenn er ſagt:»Die Eingeweihten ſollen nicht Etwas lernen, ſondern an ſich erfahren und in eine Stimmung ge⸗ bracht werden, in ſo fern ſie naͤmlich dazu geeignet ſind.«*) Aus dieſer Stelle geht hervor, daß man nicht beabſichtigte, durch Belehrung auf den Ver⸗ ſtand, ſondern vielmehr durch andere Mittel auf Gefuͤhl und Phantaſie zu wirken und eine religioͤſe Stimmung in empfaͤnglichen Gemuͤthern hervorzubringen, oder die ſchon vorhandene no mehr zu beleben und zu ſteigern. Durch welche Mittel aber? Offnbar durch ſinnliche. Denn nach allen Zeugniſſen von den Homeriden an bis zu den Kirchenvaͤtern wird immer bei den Myſterien das Zeigen und das Thun*4) als das Weſentlichſte erwaͤhnt. Hauptſache war das Enthuͤllen und Darlegen geheiligter, bedeutu ngsvoller Gegenſtaͤnde, die außer den Myſterien nicht ſichtbar waren, und das Darſtellen von Handlungen, welche der h. Sage nach die Goͤttin ſelbſt zu ihrer Ver⸗ ſoͤhnung den Menſchen mitgetheilt hatte. Taͤnze, Geſang, mimiſche Vorſtellungen verbanden ſich zu einem Ganzen, welches Clemens von Alerandrien ein myſtiſches Drama nennt*r)— ein Ausdruck, der uns uͤber das Weſen der Myſterien Aufſchluß giebt. Die Namen Eumolpiden und Hierophant ¼)(nach dem Wortbegriffe Schoͤnſinger und Heilig⸗ thumszeiger) deuten uns ebenfalls das Weſentliche des Amtes an. Wenn von der aus dem Heiligthum ſtark und wohltoͤnend erſchallenden Stimme des
Hierophanten die Rede iſt Tr), ſo koͤnnen wir wohl daraus ſchließen, daß er der —— *) Synes. Oratt. P. 48, Pctav.:. Aciororéxne détot rde rerekegutygg ou Ka Seir Te deir, dααα αα- Seity zdl dtare Ae rerousrε dnXordTre rAds 188. Vergl. O. Müller,§. 21. Anm. 5. und Lobeck§. 18. P. 14¹. *) rdA. SIEtavrnera zai 10 dodusva. Vergl. K. O. Müller, Nro. 22. u. Lobeck§. 7. *rs) Clem. Alex. Protrept. pag. 4. Sylb. 12 Pott:.... And zal Kden dedna., adn d16r60Sn Lgrr at Tr X- n 2A* H⁴ν doraſv zal o erSos aurai EXer ddNsi. Vergl. Lutian vom Tanze, 15. 2 + Euuol‿νπαι˙α— eð o&νπεο von er und uNe(uëνlr⁹. ieooꝙdνν von cpaireu ra isod. +) Im Epigramm Corp. Iuscr. Graec. Nro. 401. Palat. Antbh App. 216 heißt es von einem Hierophanten: Os rskerde drécpnrs z⁴² ο/ drrrα orats Ruu⁴‿e Ooεν iudεσαςαν ιπαα.


