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chalkidischen Colonien“, womit fein der Rückzug verdeckt wird, dass wir„auf das C der republi- kanischen Zeit(das wohl auch der„alten Schrift“ des Gutachtens angehört?) und noch des grössten Theils des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung“ keine Rücksicht zu nehmen brauchten. Nun folgt gleich wieder etwas vom„Wesen des altgriech. Gamma“, wie es sich beim Schreiben, Malen und Einritzen gestalten musste, und wir werden durch die Eröffnung überrascht, dass sich in der älteren Zeit bis zu Trajan da, wo„in sorgfältiger Schrift“ das Wesen des griech. Gamma in seinem Abkömmling C nicht zum Ausdruck komme(der Sorgfalt und älteren Zeit wegen sollte man grade das Umgekehrte erwarten!), neben diesem entarteten C sich„häufig genug auch“ die Form finde, welche dem Wesen des gemalten, geschriebenen u. s. w. griechischen Gamma entspricht. Daran reiht sich noch eine Auseinandersetzung von dem C der gemalten Schrift auf den Wänden der Häuser in Pompeji und von einem rationellen Grund, warum das C der späteren und spätesten Zeit das Wesen des griechischen Gamma zum Ausdruck bringt, und nachdem nun dem geneigten Leser mit dieser theoretischen und praktischen Gelehrsamkeit der Kopf genügend verwirrt ist, können ihn die jetzt folgenden Zugeständnisse nicht auf den wahren Sachverhalt bringen, welcher der ist: In der älteren Zeit, wo Haar- und Grundstriche der Buchstaben kaum unterschieden sind, kann von einem Fehlen des unteren apex natürlich kaum die Rede sein. Man schloss damals oben und unten C durch einen Meisselschlag. Einem Abschluss, wohl mit einem breiten Meissel, ver- dankt überhaupt der apex sein Entstehen. Die Linie dieses Abschlusses steht auf dem obern und untern Bogenstück senkrecht; dass sie aber auch schief vorkommen kann, ist natürlich, da ja diese beiden Enden des C keine wagrechten graden Linien, sondern Bogenstücke sind. Neigen sich diese Bogen zu viel nach vorn, so wird eine auf ihnen senkrecht stehende Abschlusslinie schief zur Längsachse des Buchstabens stehn, und so sehen wir in der republikanischen Zeit und später viele C mit genau denselben app., wie die Nenniger. Ich führe einige der deutlichsten an: XLIIM, XLVII24; LXIIIA Z. 4, 8; D 4, 7; LXVI; LXXA; LXXIIA 4, 5; LXXVA; LXXVIIE 5; IXXIXB 5, 7; LXXXVE; LXXXVID; XCG; XCF;K 5; XCIAA; XCIVA 5; XCVIA 8, 9, 15; XCVIB 9; XCVIC 1. Unter diesen zeigen 85 E, 865b unten noch viel schiefere app. als das Nen. C. Durch den Einfluss des geschriebenen C, wohl nicht des Gamma, läuft später das untere Bogen- stück spitz aus. Dass man aber an dieser später aufgekommenen Mode in einer so ganz unwesent- lichen Kleinigkeit nicht peinlich festgehalten haben wird, muss jedem einleuchten. Es wird auch durch Denkmäler, die noch später als Probus sind, bestätigt, und wir finden dort oft das umgekehrte Verhältniss dessen, was Hübner für die frühere Zeit angibt. In der 1. Z. nämlich bei grössrer Sorgfalt zeigt C unten keinen apex, während er in den unteren Z. manchmal dicker als der obere ist. Auf Tab. ph. II sind einige Beispiele zusammengestellt, die mit Sicherheit bestimmten Zeiträumen zugewiesen werden können, den Jahren: c. 43, 9— 90, 96— 120, 192 s. dafür auch Tab. III, 198, 199, 204, 226 n. Ch. Darunter zeigt die Inschrift aus d. J. 204 grade bei dem grösseren C der 2. Z. einen unten noch stärkeren apex als oben und bei den 3 andern unten einen dem oberen gleichen oder fast gleichen. Oben schiefen apex haben noch aus dem J. 242 die 2 C von 1310. Aus diesen und andern C derselben Taf. geht zur Genüge hervor, dass an dem Nen. C durchaus nichts unantikes ist. Es müsste umgekehrt seine heut zu Tag ganz ungewöhnliche, um nicht zu sagen„niemals“ auftretende Form, wenn man logisch verfahren wollte, zu einem Beweis der Echt- heit verwendet werden. Ueber G wird dem„geneigten Leser“ zugemuthet, aus dem Gutachten etwas herauszulesen, das es, wie zum Ueberfluss die Abbildung der 2 Muster-G beweist, keineswegs enthält. Es sagt ganz klar p. 67:„Niemals aber endigt der untere Schenkel des G' in eine horizon- tale, wie sie die moderne Schrift zeigt.“ Nachdem nun in der Vertheidigung ein oben horizontaler


