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freiwilliger Beteiligung und unter selbstgewählten Spielleitern das Turnspiel gepflegt und zwar:
von Schülern der Klassen V u. VI(30 Teilnehmer) in wöchentl. durchschn. 2)✕ 2 Stunden, „„„„ 11u. Iy(88„„„„ 2 2„ sowie ausserdem noch von dem freiwilligen, aus 26 Schülern der Klassen I bis IIIl be- stehenden„Verein für deutsche Spiele“ in wöchentlich durchschnittlich 2) 1 ½ Stunden.
Die bevorzugten Spiele waren:
Bei den Schülern aus V u. VI: Räuber und Fänger, Drittenabschlagen, Mützenball, Schlagball, Tag und Nacht, schwarzer Mann. III2 IV: Kriegsspiel, Drittenabschlagen, Bärenschlag, Barlauf, Jagdball, Schleuderball. des Vereins für deutsche Spiele: Lawn-Tennis, Fussball, Schleuderball, Jagdball, Barlauf, Pilumwerfen, Sehnitzeljagd.
Neben diesen Turnspielervereinigungen besteht unter der Aufsicht des Direktors und des Turnlehrers Brückel noch ein freiwilliger„Gymnasial-Turnverein“ aus 42 Schü- lern der Klassen Ii bis III¹ einschliesslich. Derselbe hat auch im Schuljahre 1898/99 ausser den obligatorischen Turnstunden noch in wöchentlich 2 1 ½ Stunden und 1 Vor- turnerstunde den Leibesübungen mit Fleiss obgelegen. Auch hat der Turnverein das Turnspiel gepflegt.
Die mit dem Turnunterricht in der Anstalt betrauten Lebrer hielten mit den frei- willigen Spielvereinen, sowie mit dem freiwilligen Turnverein stets die nötige Fühlung.
Das Königl. Gymnasium besitzt auch eine unmittelbar bei der Gymnasial-Turnhalle gelegene eigene, grosse Bade- und Schwimmanstalt, in welcher der Schuldiener Wein- brenner unter Mitwirkung eines ebenfalls im Schwimmen geübten jungen Mannes den Schwimmunterricht leitet und die Aufsicht führt. Unter den Schülern der Anstalt befinden sich 141 Freischwimmer, durunter 15 Schüler, welche im verflossenen Betriebsjahre das Schwimmen erlernt haben= 6,7% der Gesamtzahl der Schüler.
Die Lahn bot in diesem Winter keine Gelegenheit zum Schlittschuhlaufen, dagegen gewührte der Eisspiegel eines zu diesem Zwecke geebneten, mit Wasser nur seicht bedeckten Wiesengrundes in der Näbe der Stadt, sowie in etwas grösserer Entfernung mehrere gleichfalls vollständig gefahrlose, dabei ausgedehntere Eisspiegel auf einem grossen, ebenen Wiesengrunde den Schülern mehrmals das Vergnügen des Eislaufes.
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