Aufsatz 
Charakteristik des höfischen Lebens zur Zeit seiner Blüte : mit besonderer Berücksichtigung der einschlägigen Stellen aus Gottfried von Straßburg / von Müller
Entstehung
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V: Freihandzeichnen: Ebene grad- und krummlinige Gebilde mit UÜbung im Abändern der vorgeführten Form nach Vorzeichnung und Erläuterung des Lehrers an der Wandtafel. 2 St. w. Brückel.

Fakultativer Zeichenunterricht. Mit Schülern aus I1¹ bis einschliesslich II2 in 3 Abteilungen. Abteilung 1: Freihandzeichnen: Zeichnen nach Modellen, Gipsorna- menten etc., Ausführen der Zeichnungen mit Licht- und Schattenwirkung in zwei Kreiden, Landschaftszeichnen. Abteilung 2: Linearzeichnen: Orthogonalprojektion von Linien, Flächen und stereometrischen Körpern nebst Abwicklung der Oberfläche. Ab- teilung 3: Planzeichnen. Zusammen 4 St. w. Brückel.

4. Mitteilungen über den Betrieb des Turnens u. s. w.

Die Anstalt besuchten im Sommer 224, im Winter 225 Schüler. Von diesen waren befreit:

Vom Turnen über- Von einzelnen UÜbungs- haupt: arten:

Auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S.: 22, im W.: 24, im S.: 2, im W.: 2, Aus anderen Gründen:.... 3, 2,,,

Zusammen: im S.: 25, im W.: 26, im S.: 2, im W.: 2.

Von der Gesamtzahl der Schüler also: im S.: 11%, im W.: 11,6%.[im S.: 0,8%, im W.: 0,8%.

Es bestanden folgende getrennt zu unterrichtende Turnklassen:

1. Turnklasse, bestehend aus.. II, im S.: 32, im W.: 35 Schüler, unterrichtet von Brückel.

2 7.. 12, 29, 28 5 Brückel.

3. 11I1 u. II2, 52, 53 Petry.

4... III1,,, 21, 21 Angersbach. 5.. IIl?, 35, 34 Petry.

6... IV, 21, 21 Angersbach. 7 V u. VI,, 34, 393 Petry.

Eine Vorschule ist mit dem Gymnasium nicht verbunden.

Jede Turnklasse hatte wöchentlich 3 Schulturnstunden, sodass also die Summe der sämtlichen Schulturnstunden sowohl im Sommer als auch im Winter auf 21 sich stellte.

Das Gymnasium besitzt eine eigene, schön eingerichtete, in der Nähe gelegene Turnhalle mit anstossendem freien Platze.

Bei günstigem Wetter wurde viel im Freien geturnt, auch wurde hauptsächlich für die unteren Turnklassen ein Teil der Turnstunde öfter zu Turnspielen verwendet. Diese letzteren, sowie das Turnen im Freien fanden auf dem genannten, unmittelbar an der Gymnasial-Turnhalle gelegenen freien Platze statt. Leider ist derselbe wegen seiner ge- ringen Breite und ungünstigen Begrenzung zu grösseren Ballspielen nicht geeignet.

Vom Frühjahre bis zum Spätherbste nicht nur, sondern auch während des milden diesjährigen Winters wurde bei geeignetem Wetter ausserhalb der Schulturnstunden teils auf dem eben genannten freien Platze, teils auf einem nicht weit von der Stadt gelegenen und derselben gehörigen Anger, teils aber auch noch in einem fast an die Stadt angren- zenden lichten, zu manchen Turnspielen recht geeigneten, ja dazu einladenden Gehölze bei