Aufsatz 
In welcher Beziehung steht die lateinische Sprache zu den Lehrgegenständen der heutigen Realgymnasien?
Entstehung
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Später privatiſirte derſelbe und bereiſte die Niederlande, Belgien und Preu⸗ ßen zu ſeiner Vervollkommnung und zur Ausübung ſeiner Kunſt, und ließ ſich zu⸗ letzt 1837 in Wiesbaden nieder, wo er den 10. September 1840 bei Errichtung der ſtädtiſchen Realſchule als Zeichenlehrer an derſelben angeſtellt wurde. Derſelbe ertheilte außerdem während zehn Jahren den Zeichenunterricht an Ihre Durch⸗ lauchten den Prinzen und die Prinzeſſinnen von Naſſau.

Daniel Becker, geb. den 6. November 1801 zu Fellerdilln im Amte Dil⸗ lenburg, beſuchte, im väterlichen Hauſe vorbereitet, von Oſtern 1819 bis dahin 1821 das Schullehrerſeminar zu Idſtein, war, nach beſtandener Prüfung, vom 28. April 1821 bis zum Mai 1840 zu Herborn, Eiſemroth und Wiesbaden als Elementarlehrer thätig und ertheilte vom Herbſte 1835 an in der Ackerbauſchule auf dem hohen Geißberge zu Wiesbaden auf Verfügung der Herzoglichen Landes⸗ Regierung den Unterricht im Geſchäftsſtyl, dem practiſchen Rechnen und der land⸗ wirthchaftlichen Buchführung. Im Mai 1840 wurde derſelbe proviſoriſch und im Januar 1846 feſt als Lehrer an der ſtädtiſchen Realſchule angeſtellt. Seiner Beſchreibung des Amtes Dillenburg in naturhiſtoriſcher und landwirthſchaftlicher Beziehung wurde 1841 der Preis zuerkannt.

Johann Andreas Herrmann, geboren den 31. Mai 1816 zu Scheuern, beſuchte von 1832 1835 das Lehrerſeminar zu Idſtein, war darauf vom Frühjahr 1835 bis Herbſt 1836 Lehrer an einer Privat⸗Erziehungsanſtalt in Rheinbayern, dann bis Herbſt 1838 Elementarlehrer zu Clarenthal. Von 1838 1840 ſtudirte derſelbe zu Heidelberg und Gießen Naturwißenſchaften und Mathematk. Nach beſtandener Prüfung gieng er im Herbſte 1841 wieder nach Heidelberg und wurde zu Oſtern 1842 als außerordentlicher Lehrer der Natur⸗ wißenſchaften an der Realſchule zu Wiesbaden angeſtellt.

Carl Severin Meiſter, geboren zu Königſtein am 23. October 1818, beſuchte das Herzogliche Schullehrerſeminarium zu Idſtein vom 28. April 1834 bis zum 15. October 1837, erhielt mit dem 1. Dezember deſſelben Jahres ſeine erſte Anſtellung als Lehrgehilfe und Organiſt zu Montabaur und wurde zugleich vom 1. Mai 1840 in ſechs woͤchentlichen Unterrichtsſtunden bei der dort errichteten Realſchule verwendet. Mit dem 1. Mai 1842 wurde derſelbe als Lehrer an die