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Stadtſchule zu Wiesbaden dirigirt, wo er gleichzeitig den Schreibunterricht an der ſtädtiſchen Realſchule übertragen erhielt.
J. Auguſt Ebenau wurde den 21. März 1804 zu Himmighofen in der ehemaligen Niedergraſſchaft Katzenellenbogen, im heutigen Amte Naſtätten, geboren. Da er ſchon in ſeinem 10. Lebensjahre den Vater verlor, konnte er nicht früher als im Jahre 1821 das Gymnaſium zu Wetzlar beziehen, welches er zu Oſtern 1824 abſolvirte. Nach beſtandener Maturitätsprüfung in Weilburg beſuchte er vom Herbſte 1824 bis 1826 die Univerſität Göttingen, wo er ſich dem Studium der Theologie widmete, und abſolvirte dann den vorgeſchriebenen einjährigen Cur⸗ ſus auf dem theologiſchen Seminare zu Herborn. Nachdem er im Frühjahr 1828 ſein Staatsexamen beſtanden, und in die Zahl der geprüften Candidaten der Theo⸗ logie aufgenommen worden war, ſtand er mit einem älteren Bruder gemeinſchaftlich einer Privaterziehungsanſtalt für Ausländer, hauptſächlich Engländer, in Wiesbaden vor. Im Herbſte 1843 wurde er als Oberlehrer an hieſiger Realſchule angeſtellt und zu Anfang dieſes Jahres in gleicher Eigenſchaft an das Herzogliche Realgym⸗ naſium befördert.
Hermann Leyendecker, geboren den 9. Februar 1803 zu Mainz, war nach abſolvirtem Curſus an einer dortigen Privatlehranſtalt von 1817 bis 1820 Unterlehrer an dieſer Anſtalt, beſuchte, um ſich für ſeinen Beruf weiter auszubilden, von 1820— 1824 das Delaspé'ſſche Inſtitut zu Wiesbaden, und war in demſelben von 1824— 1825 als Lehrer thätig. Nach beſtandener Prüfung vor der Schul⸗ commiſſion zu Frankfurt a. M. übernahm derſelbe die Stelle eines Lehrers der Ma⸗ thematik an einer daſigen Privatunterrichtsanſtalt, die er 1828 mit einer Lehrerſtelle am Delaspé'ſſchen Inſtitute zu Wiesbaden vertauſchte. Im Jahre 1831 gründete er, nachdem er ſeine Prüfung vor der Studienanſtalt zu Speier beſtanden, zu Dürk⸗ heim a. d. Haardt eine Erziehungs⸗ und Unterrichtsanſtalt für Knaben, der er bis 1839 vorſtand. Von da nach Wiesbaden zurückgekehrt wurde er den 1. October 1843 zum Hülfslehrer und den 19. Februar 1846 zum Lehrer an der hieſigen ſtädtiſchen Realſchule ernannt. 1
Philipp Maus, geboren zu Balduinſtein, Amts Diez, den 10. April 1810, genoß ſeinen erſten Unterricht in der dortigen Elementarſchule, die er bis zu ſeinem
vierzehnten Jahre beſuchte, und bei dem Geiſtlichen des Ortes, Pfarrer Leyendecker,


