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Die ſtädtiſche Realſchule enthielt: evangeliſche, katholiſche, iſraelitiſche, uͤberhaupt
von Ofirn 1840— 41 in 2 Klaſſen 49 14 3 66 „„ 1841— 42„2„ 75 21 3 99 „„ 1842— 45„ 5 e 80 24 7 111 „„ 1843— 44„ 4„ 70 27 8 105 „ 1844— 45„„ 74 18 10 102
und ſeit Eröffnung des eal Realgymnaſiums
von Oſtern 1845—46 in 6 Klaſſen 96 23 11 130
Schüler, ſo daß gegenwärtig ſich in der Geſammtanſtalt
in Klaſſe II 4 2— 6 „„ III 8 2— 10 „„ IV 14 1 1 16 „„ NI. 19 2 2 21 „„ VI 27 9 2 38
„ VII 26 7 6 39
Schüler befinden, welche in Ermangelung eines eigenen Schulgebäudes zur Zeit noch in dem obern Stockwerke der ſtäͤdtiſchen Elementarſchule Platz finden müßen, in deren Seitengebäude auch einſtweilen ein chemiſches Laboratorium für das nächſte dringende Bedürfnis hergeſtellt iſt.
Ein anderer Theil der Geſchichte der Anſtalt wird ſich aus den nachfolgenden kurzen Lebensbeſchreibungen der ſeit Errichtung der obern Anſtalt in der ganzen Schule in Thätigkeit geweſenen Lehrer, welche hier in der Reihenfolge, wie ſie nach und nach eingetreten, geordnet worden ſind, ergeben, wobei noch zu er⸗ wähnen iſt, daß der von Oſtern 1840 an bei derſelben als Oberlehrer angeſtellt ge⸗ weſene Herr Dr. Bill zu Oſtern 1845 zum Conrector am Gymnaſium in Hada⸗ mar befördert worden iſt.
Wilhelm von Bracht, geboren am 20. Mai 1805 in Goch, in Rhein⸗ preußen, erhielt ſeine erſte Bildung auf dem Collegium zu Kempen; beſuchte hierauf während 6 Jahren die Kunſtacademie zu Düſſeldorf, Dresden und München, wo er ſeine Ausbildung als Hiſtorien⸗ und Portraitmaler vollendete.


