3 rations de lame. J'ai essayé de faire ce que ce philosophe avait oublié: je suis remonté à la première opération de lame, et j'ai, ce me semble, non seulement donné une analyse complète de l'entendement, mais j'ai encore découvert l'absolue nécessité des signes et le principe de la liaison des idées.
Beide, Condillac sowohl als Bonnet, haben ihre Hauptansichten, ersterer in dem Werke, welches den Titel führt:„Abhandlung über die Empfindungen“), letzte- rer in jenem, betitelt:„Analytischer Versuch über die Seelenkräfte“ ¹), niedergelegt. Diese zwei Hauptwerke legen wir unserer Darstellung vorzugsweise und beinahe aus- schliessend zu Grunde.
Als die Tendenz des Condillac'schen Werkes lässt sich im Allgemeinen die angeben, dass er den Versuch gemacht hat, die psychischen Thätigkeiten nicht blos zu beschreiben und cinzutheilen, sondern durch genaues Zurickgehen auf ihren Ursprung eeine allmählige Entwickelung unseres Erkenntnissvermögens und Bewusstseins zu geben.
Sein Werk zerfällt in vier Haupttheile s):
Der erste handelt von den Sinnen, welche an und durch sich nicht über die äusseren Gegenstände urtheilen.
Der zweite handelt vom Gefühle oder Tastsinn, oder dem einzigen Sinn, wel- cher für sich allein die äusseren Gegenstände beurtheilt.
Im dritten Theil kommt er auf die Art, wie das Gefühl die übrigen Sinne die äusserlichen Gegenstände zu beurtheilen lehrt, zu sprechen.
Der vierte endlich handelt von den Bedürfnissen, von den Ideen und Fleisse eines isolirten, aber alle Sinne gebrauchenden Menschen, oder: Im ganzen Werk will er zeigen ⁹), welche Ideen wir jedem Sinne verdanken, und wie die Vereini- gung sümmtlicher Sinne uns alle für uns nöthigen Kenntnisse gewähre-
Als den Gegenstand der Psychologie bestimmt er in Uebereinstimmung mit Locke das Studium des menschlichen Geistes, ist aber der Ansicht, dass dieses Studium nicht auf Ergründung des Wesens desselben, sondern auf die Entdeckung der geistigen Thätigkeiten gerichtet sein misse, um die Verbindung derselben unter einander kennen zu lernen und zu erforschen, welchen Gebrauch sie für die Erlangung aller Kenntnisse, deren der Mensch fühig ist, gewähren. ¹⁰)
Als die einzige richtige Methode gibt er die erfahrungsmässige Beobachtung an,
geht also ganz und gar von einem empirischen Standpunkte aus, weicht aber von Locke arin ab, dass er die Behauptung aufstellt, dass dieser allerdings Seelenthätigkeiten ange- nommen, aber seine Forschungen nicht auf deren Princip und deren Entstehung hinge-
⁵) Traité des Sensations. Es kann dieses als seine wichtigste philosophische Schrift angesehen werden, weil es die Gründe seiner Ueberzeugungen am vollständigsten entwickelt.
⁷) Essai analytique sur les facultés de l'ame. ³) Extrait Raisonné du Traité des Sensations, p. 11.
³) Ib. p. 11: Cette exposition montre sensiblement que l'objet de cet ouvrage est de faire voir qu'elles sont les idées que nous devons à chaque sens, et comment, lorsqu'ils se réunissent, ils nous don- nent toutes les connoissances nécessaires à notre conservation. OC'est donc des sensations, que nait tout le systéme de l'homme; systéme complet dont toutes les parties sont liées, et se soutiennent mutuellement.
¹0) Vergleiche hieriber: Versuch einer wissenschaftlichen Darstellung der Geschichte der neuern Philosophie von Dr. Johann Eduard Erdmann. Leipzig 1840. Seite 204 und 205.
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