Aufsatz 
Fauna der näheren Umgebung von Bingen : A, II: Amphibien und Fische
Entstehung
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lichen, kalkartigen Excremente, iaezoc u ſer och ein ger 22 ff ab rt wurde. etzte ſie in der 5. Woche e ft ws aees Ta 48 lenbgfla Bri d ae J3hſehn gehört. In einer mir von Herrn Karl Wagner zugeſandten, aegfau weiblichen, aber todten Ringelnatter fand ich 16 dicht aneinandergereihte, zum Legen fertige Cier; es wäre jedoch möglich, daß dieſelbe, bevor ſie getödtet worden war, ſchon Eier abgeſetzt hatte, daher die Zahl 16 hier nicht maßgebend ſein kann.

3) Pelias berus L., die Kreuzotter, Demd üaahalenn an ähnlichen Orten vorkommend, wo ſie Herr Wagner ſchon öfters angetroffen und gefangen hat.. e n

Batrachia, Froſchreptilien. Snn IJ. Ecaudata, ſchwanzloſe Tpoſchreptittenr 1 . 1) Hyla arboroa Le der europäiſche Laubfroſch, nicht ſehr häufig, doch um Ruͤdesheim und auf dem Niederwalde vorkommend. Von jenem, den ich mehrere Jahre in einem Glaſe hielt, kann ich bezüglich des Weterperpheihed wenig Erwähnenswerthes anführen; auch bati ich meine große Moth, ihn zu füttern, indem er ſehr oft fe nappte. ſej ſehr ſhn esculenta L., der grüne Froſch, häͤufig in den Sümpfen anf dem Grün, manchmal in ziem⸗ licher Menge in dem Gewäſſer des Quellabfluſſes an den Lehmgruben auf dem Ruppertsberge, wo er jedoch ge⸗ wöhnlich bald nach ſeinem Erſcheinen von Liebhabern ſeiner Keulen eingefangen und abgeſchlachtet wird. Wahrhaft empörend war es mir vor mehreren Jahren zu ſehen, wie ein ſolcher die herausgefangenen Thiere mit einem ſehr ſcharfen Meſſer ohne Weiteres in die Quere halbirte und die Vorderkörper auf die Chauſſee warf, wo dieſelben auf den Vorderbeinen ſaßen und die Köpfe in die Höhe ſtreckten. Solche Grauſamkeiten ſollten doch in unſerer Zeit nicht mehr vorkommen. Will man die Keulen zum Eſſen, ſo habe man wenigſtens ſoviel Menſchlichkeit, die Wiere vor dem Zerſchneiden durch einen Schlag auf den Kopf zu tödten.

3) Rana temporaria L., der braune Grasfroſch, allenthalben auf Wieſen und Feldern gemein, beſonders auf dem Grün, um Rüdesheim, Kempten und Gaulsheim. Ich habe die verſchiedenen Entwicklungsſtufen desſelben vom Kaulquappen bis zum ausgebildeten und ausgewachſenen Froſche im Aquarium beobachtet; im aus⸗ gewachſenen Zuſtande ſchnappte er zuweilen kleine Fiſche weg, die ihm aber in der Regel wieder aus dem Rachen genommen wurden; er zeigte ſich in dieſer Arbeit weit geſchickter, als der Laubfroſch.

4) Bombinator igneus Merr., die Feuerkröte, in den Sümpfen auf dem Grün.

5) Pelobates fuscus Laur., die Waſſer⸗ oder Knoblauchskröte, ebendaſelbſt.

6) Bufo cinereus L., die gemeine Kröte, überall häufig.

7) Bufo calamita L. die Rohr⸗ oder Kreuzkröte, hie und da in dem Gemäuer auf der Chauſſee nach dem Rheinſteine.

II. Caudata, Schwanzlurche oder Molche:

1) Salamandra maculata Laur., der gefleckte Erd⸗ oder Feuerſalamander, in feuchten Gräben im Walde und um die Stadt, auch in der Stadt ſelbſt, wo ich ihn ſchon aus Kellern erhielt.

2) Triton palustris L. der Waſſer⸗ oder Sumpfſalamander, auf dem Grün, in den Rüdes⸗ heimer und Gaulsheimer Sümpfen, auch in dem ausgemauerten und mit einer Treppe verſehenen Brunnen auf dem Rochusberge, wo ich ihn ſowohl im Waſſer, als auch auf dem Lande in der Nähe des Brunnens fing. Ich hatte einmal einen ſolchen im Juni ſeiner ſchönen Färbung und ſeines ausgezackten Kammes wegen, der ſich beim Schwimmen ſehr ſtattlich ausnimmt, verſuchsweiſe in ein mit Kaulquappen, Fiſchchen, Sumpfſchnecken ꝛc., reich be⸗ völkertes Aquarium geſetzt; allein am andern Morgen hatte er daſelbſt ſo ſaubere Arbeit gemacht, daß faſt kein Kaulquappe und Fiſch mehr zu ſehen war; er ſelbſt war dadurch ſo ſtramm angefreſſen, als ob er aufgeblaſen wäre und lag unbeweglich am Boden. Ich entfernte dieſen unliebſamen Gaſt ſofort wieder.

3) Triton punctatus Merr., der gefleckte Waſſerſalamander, auf dem Grün, im Kreuzbach und in den Rüdesheimer Sümpfen. Auch dieſen hatte ich häufig im Aquarium, wo er ſich zwar verträglich zeigte, aber ſehr oft, wenn das Aquarium nicht bedeckt war, beſonders des Nachts, zu entfliehen ſuchte, wonach ſolche Exemplare meiſt in einem Winkel des Zimmers todt und vertrocknet gefunden wurden.

4) Triton cinereus Merr., der Teichſalamander, an denſelben Orten, wie der vorige. Er eignet ſich am beſten für's Aquarium, worin er ſich ſehr gut hält und in Hulem Linvenehmen mit den übrigen Deuo,

nern desſelben lebt. II. Fiſche(Pisces). eis achjür K alla if adöm Osteacanthi, Grätenfiſche. 2 416t adaf7nd Ghff 7 A a) Acanthopterygii Stächelflofſer. af Mm A Bergeiden Barſche: 4 Binn 4 1) Perca fluyiatilis L., der Flußbarſ ch, in der Nahe und im Mßelie an den Rtippen unterhats 16 Mäuſethurmes, beſonders zur Laichzeit häufig. 2) Acerina cernua L., der Kaulbarſch, weniger häufig, als der vorige, wurde mir aber in eingennen Exemplaren von den Münſterer Fiſchhändlern mit andern, in der i Nähe gefangenen Ffſchen det ach. 1et. Trigloi dei, Panzerwangen:

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