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iſt, vor dem olympiſchen Zeus ſtehend über den Schemel und die Fußfohlen des Gottes in Eitzücken zu germthen; er macht ſich luſtig über dir Sorte von Kunſttennern, die Porträtſtatueu nur nach der eleganten und ſargfältigen Ausführung der Gewandung beurtheilen’)
Eine zweite Anforderung, welche Lucian an das Kunſtwerk ſtellt, iſt die Ai dencz die Wahrheit. WWer weiß, wir die Vngrhritliede den Mitethunkt van Lueinud Charaeue, der Knyf in iheem Dienſte ſein deben ausmacht, dem wird dies nicht befremdlich erſcheinen. Die Stelt deuen er von der Wahrheit ſpricht, gehöreu zu den ſchöuſten ſeiner Schiſten(llermot Liscut. 20). Mit Recht nennt er ſic Arzeaub“ und kaezäcer aci laawxuns zni qrloberays (Piseat 20). Vom Geſchichtsſchreiber verkangt er vor Allem, daß er ein Cluheies gääos ſei und jedes Ding bei ſeinem auen nenne(duomn. 4 dzasun dt aea
Khremds qutu, ti abze otau, Slr hor aronwäen). Eheuſo man ſordert er vom Künſtler Wahrheit der Darſteluing. So lobt er an Gemälden beſonders d, d1“hes, die Naturtreue(Dé Oec. 9; vgl. Pro lwa 10: Scwdr“s). Er gehürt offenbar nicht zu Denen, welche die Maler vorziehen, die ſchnricheln, deren Bilder dem Darzuſtellenden in keiner Hinſicht ähnlich ſind(Pro Iumg. G). Er rühmt an dem Stier des Perilaus, daß er auf's Genaueſte einem wirklichen Stiere nachgebildet ſo ſo daß er nur der Bewegung und der Stiuue kedürfe, um wie ein lebender Stier zu ſein (bhal. 1, 11). An dem Denkmal des Mauſolus wird als beſonders lobenswerth herv gehoben, daß Pſerde und Männer auf das Sorgfältigſte nachgebildet ſeien(es rà dad,reron eizuadhetnn, Dial. Mort. 24, 1). In der Beſchreibung des Discobol(Philops. 18) wird offenbar das Natunwahre des Kunſtwerkes gerühmt. Namutlich aber iſt die Wahrheit der Darſtllung eine oft von Lucian au den Schauſpieler geſtelte Forderung. Schon die Maoke deſſelben nuß der Rolle eutſprechen(roô cnrer, De Salt. 29). Die Hauptſache bei ſeiuem Spiele daß er vollſtändig mit der Nolle Eins werde(rg. kolatna rais Vaoettnetroe Sbounais Dye Salt. 65). Die Perſonen ſollen lebenswahr vorgeführt werden, daß Jeder von den Zuſchauern ſich ſelbſt den Perſenen des Stütte itder ekunt, daß er ſin Thuu uud Tubin, vir in dem Spiegel, ſicht(ho Salt. 81: rär dn Tirrarro irrea)s, örea, kaauros wr Soieron Prooich:d ciroisr Kcnlor, qiurto ir zorintot', d öeenird Saved Szcrg aui dà rdottin aurös zci& maceir etdhe; ogl. Piscat. 33). Von den Philoſophen ſeiner Zeit ſagt er, daß ihr ſich gleich Stellen mit den alten Philoſophen noch immer augehen möge, wenn ſie nur wenigſtens ihrr Rollen gut ſpiellen(ei aiharol zodw haeen zci iai rqs iaowiceos cürje Liscat. 37). Wie aber das Spiel der Pantomimen getreue Nachahunng des Dar⸗ mſelenden, Setiechtit ziien unß(he Sat 4), ſ auch das Geuele J. in der Angeneſſenheit der Farbe(luug. 7: O6 rd fcsobreror, 6, qeldrus, ei lel ger döese antye Ods eduogien Guorezel, zode 2ui rd tedorge rocaon os liczene einea azoeſtds, dadae Nezcno, eval: at, öge zeuat 20), d rd tonhnhee inengean z2ul rae roadre). Angemeſſenes, paſſendes Auftragen der Farben(Zoux 5: ei⸗a oo ri eaißoniy ſrür zoowruun aoui sacdee) iſt eine Hauptbedingung der Wirkung(o rateis) eines Gemäldes. Ueberhaupt findet das Natürliche au Lucian, dem gezcaloiadg(biscat. 20), einen Verehrer und Vertheidiger.
15 i. dochert tarads
*) Aliimner a.a. O. S. 17.


