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Das Oervorgehen des Einheitlichen(eurd eüeg zoerds De Salt, S1*) aus dem Mannig⸗ faltigen wird alſo hier geſchildert. In ganz ähulicher Weiſe ſtellt er die Zuſammenſetzung des Ganzen aus den einzelnen Theitn in Cuom lüist 48 und 55 dar, wo er Jſegeln uher die Comypoſition des Geſchichtswerkes gibt(vgl. Prometh. 6: aai Ihuos Kronuei
ofre Tkonrc aohe SAAnde Ercyageir aci Surcouetenn. Disharmonie larcon lear. 17] wird getadelt(l'ro luag. 3; WMom. Plist vgl. Dial. Mar, 1, 4: iduegiaee daphdn Ti; lcar. 17 oa gdehreodee). Eine Verbindung von zwei au ſich ſchönen
Beſtandizeiten kan wohl, unuß aber noch keineswegs nethwendig wieder ſcüön werden. Ats Beiſpiel führt Lucian den aus Meuſch und Pferd zuſammengeſetzen Hiypoeentaureu an, der nicht den Eindruck der Aumuth, ſondern der Wildheit macht('rometn. 5). Ein Ding, welches für ſich allein unſchön erſcheint, kann durch Zuſammeuſtellung mit Harmonierendem das Unangenehme verlieren. Auf dieſer Auſchauung beruht Dial. Deor. XX, 10(ogl. VIII, 2) die Forderung der Aphrodite, daß, ehe Atheue's Schöuheit geprüft werde, ſie erſt den Helm abnehimen müſſe, der das zwwaör iher Augen, welches au ſich ein Maugel ſei, durch das Kriegeriſche, welches er ihr verleihe, ſchön erſcheinen laſſe. Andererſeits wird aber das Rebeueinanderſtellen von zwei Dingen ſalſch, weun es, ohue daß dies beabſichtigt wird, die Folge hat, daß das Geringere, Kleinere uehen dem Großen unbedeutend erſcheint, verſchwindet (bro Iung. 13, 19). In einem Gebande ſoll Alles zur Oertlichkei ſtimmen, ihr augemeſſen ſein(rd rcß röag, hohocfeenon Ilipp. 3). Gemälde, wie ſprachliche Darſtellung müſfen gleich⸗ mäfiig, einheitlich ſein(uom. Ilist. 23: 7e* dt Gieoice rä rärra al due6ro eirau). Geſang Verſchiedener muß zuſanumenſtinmmen(De Salt. 68; lcarom. 12). Tanzbewegu und Takt der Muſik ſollen zuſaamneahaſſen, die Sache zur rchien Zeit zar Darftlüung gebracht e Salt. 0: Kreg 0 a¹s, Eer9c 4 5 dutede deyer i dt 1D din, rät aociykcerce ô Sterc,„pore) 196 ½00res), tomiſche Rolle nicht mit der Maske des Tragsden geſpielt werden(uom. Ilist. 30). Der Körperbau des Schauſpielers muß zu der darzuſtellenden Rolle paſſen(Pisc. 31; De Salt. 76). Mit all Dieſem ſtimmt es vollkommen überein, wenn((uom. Ilist. 45) gefordert wird, daß der Ton der Schildernng zu Dem, was erzählt werde, paſſe, die Sprachr der Individualität des Schriftſtellers entſpreche, weun(a. a. O. 22, 28) Uugleichheit des Ausdruäs in der ſchriftſteleriſchen Darſtellung als ſehlerhaſt gerugt wird. In letterer Veziehung tadelt Lucian beſonders herb das Zulaſſen von Worten des Altiagslebens in der hiſtoriſchen Diction, zuuml weun dieſelben gegen allerdings in dieſer auch nicht berechtigte poetiſcherhabenere Wendungen um ſo greller ahſtechen. Hier iſt auch auf die Regel hinzuweiſeu, welche Cuanm. Jlist. 20, 28 aufgeſtelt wird, daß nach der geringeren oder gröſeren Bedeutung eines geſchichtlichen Ereigniſſes ſich der Gend der Aus⸗ führlichteit der Behandlung richten müſſe
Brobachtung des Gleichmäfügen, des Rhythmus(eiopdit,*d enewduon) iſt Hauplſache für Muſik, Geſang, Tauz(lmag. 14; De Salt. 8; 25; 35; Dial. Merctr. III. 2). Ein weſentlicher Theil der Schönleit gebundener Rede beruht auf ſtrengem Einhalten des
—) Sgl. De Sa. J:'eyereoas ousflon re wai mevaouirten *) Gal. Dial. Mleret, 12: Sr, ei neds ri euodder à uus


